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Ueber das alte Ritterwesen, das falsche Point d'honneur, die wahre Herzhaftigkeit in Rüksicht [Rücksicht] auf die Duelle und die Nothwendigkeit einer guten Erziehung : Mit einigen kriegswiss. Bemerkungen ...
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die Duelle zu vermeiden, und dieses Vorurtheit zu schwä-chen. Die wahre Schöpferin der Sitten ist unstreitig dieErziehung; durch sie muß das Gefühl des Scheuen, die Ge-wohnheit der Ordnung, der Gcschmak an Tugend, durchsie muß edle Verachtung der Weichlichkeit und alles Ge-schminkten, Gekünstelten und Klcinfügigen; dagegen Liebeder Einsalt und des Natürlichen, mit jeder andern menscljcn-,freundlichen, geselligen und Gott gefälligen Tugend von dc»iUHerzen Best; nehmen. Durch sie muß jedes Geschlecht, je-i»,der Stand seine Privattugenden erhalten; der StudMzzum Gelehrten, der junge Krieger zum Befehlshaber »!>d ^überhaupt jeder zu dem, was er seyn soll, gebildet werden^

Umsonst werden wir mit glücklichen Neigungen geboren!-ohne die Erziehung, welche die Züge entfaltet, und ilMiMajestät einprägt, würde man den Menschen vorn vermM-'losen Thiere kaum unterscheiden.

Da nun eine gute Erziehung, das heißt, eine Erst-ihang, welche daS ist, waS sie seyn soll, vorzüglich beflißt!seyn wird, gute, redliche Herzen zu bilden und dem Baststände aufzuhelfen; überhaupt aber dahin abzwcket, die web«Glückseligkeit des Menschen zu gründen , ihn aus seine l>i»släge Bestimmung vorzubereiten; ihn; Liebe zur Tugend »»dAbscheu gegen daS Laster einzuflößen; ihn seine WclMikennen zu lernen und seinem Gemüth jene heilige Regel ci»-zupragcn t Andern beständig das zu thun, was man will,daß sie nnS thun sollen; so wird sie die Frömmigkeit am eyia^empfehlen und mit dieser Tugend anfangen, weil sie sowohl:der Grund guter Sitten, als auch eine besondere Zierdeder Jugend, ihr auch vorzüglich, so wie allen Mensche» -anständig und nöthig ist. Die gute Erziehung arbeitet fer-ner dahin, die Begriffe der Tugend, daS Gefühl der wchren Ehre, und mit ihnen die Empfindungen von Tmck