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Ueber das alte Ritterwesen, das falsche Point d'honneur, die wahre Herzhaftigkeit in Rüksicht [Rücksicht] auf die Duelle und die Nothwendigkeit einer guten Erziehung : Mit einigen kriegswiss. Bemerkungen ...
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Wenn es schwer ist, ein System von der Erziehung ein»zelner Kinder zu machen, so ist eo gewiß weil schwerer, ge,wisse Regel» aufznsezen, die unwandelbar für eine Einrich,tnng dienen sollen, wo viele erzogen werden. Es ist, könn-te man bennahc sagen, unmöglich dahin zu gelangen. Wirhaben in der That eine Menge Schriften über diese Ma>terie; sie geben vortreffliche und dienliche Vorschriften an,wie man einen einzelnen jungen Menschen erziehen, und un-terrichten müsse: wir kennen aber wenige, welche zum Zweihaben, zu zeigen, wie viele Leute zugleich gebildet werdenkönnen?

Die Liebe zum allgemeinen Besten würde ohne Zweifelviele Zungen hievon beredt gemacht haben, wenn es mög-lich gewesen, feste und für alle Staude annehmliche Grund-regeln über die Erziehnnqswcise festzusezen. Alle Wissen-schaften haben gewisse Regeln, alles was geschrieben wird,gehet auf die Vollkommenheit hinaus, die man den Men-schen darin schaffen will. Diesen Endzwek haben alle Lchr-begierige. Aber da man nicht alle Vorwürfe des Fleißeszusammen vor sich nehmen kaun, so erfordert die Klugheit,sich insbesondere auf diejenigen zu legen , welche zu der Hand-thierung, die man gemahlt hat, wesentlich gehören. Es istdemnach, da der Stand, welchen die Kinder haben sollen,wellt vorhcrgesehen werden kann, schwer, festzusezen, wieweit sie diese oder jene Wissenschaft treiben sollen. Der Ei-genwille eines Vaters kann in einem Augcnblikc die sehr guteingcrickreten Stunden in Unordnung sczen, er kaun aus ei-nem Meßkünsiler einen Arzt mache».

Diese Ungemachljchkcit ist allen Erziehungen eigen, abersie hat nichts mit der eigentlichen Kriegsschule zu thun, de-ren alleiniger Zwek ist, .Soldaten und Bürger des Staats-u bilden. Eine solche Anstalt ist der Achtsamkeit eines je«