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nem schönen Buch über Friedrich den Grossen: „Ebendiese Abhanglichkeit von Gott, die uns auf der einen Sei-te so sehr erhöhet, uns in eine beständige Verbindung mitIhm sezet; eben dieß und sonst nichts in der Welt, keineGeisteskraft, keine menschliche Gewalt und Grösse, keineKrone, kein kaiserlicher und königlicher Purpur, stärket sosehr den menschlichen Muth, belebet so sehr die menschlichenKräfte, erweket in uns immer von neuem, diesen unbe-zwingbaren Menschen Truz, der doch immer an uns wie-der bemerklich und kcmibar wird, so wir auch wissen den-selben da, wo eS der Wohlstand erheischet, zu verbergen.Wir rede» mit Gott, werfen uns hier vor seiner Allmachtnieder, erkennen, daß sie alles und wir nichts sind, undallein durch ihn seyn können und seyn werden, erwartenHülfe allein von ihm: und dann, fo lange uns dieserGlaube an Gott (der uns nie verlassen sollte) nicht ver-laß", überwinden wir die grössten und schreklichstcn Gefahren,Die größten Männer hielten eS für eine nothwendigePflicht, die Gottheit zu verehren. Viele der grössten Feld-herren haben vor der Schlacht gebetet; nach selbiger demGott der Deerschaarcu gedankct, und dadurch sowohl die Ab-hanglichkeit von ihm, und woher wahrer Muth, Tapferkeitund Sieg komme, öffentlich bezeuget. Da Beyspiele mehrMacht über daS menschliche Herz haben, als die triftigstenGründe, und aufs stärkste znr Nachahmung reizen, so istcs nöthig, daß ich einige vorzüglich anführe, und damitbeweist, daß nicht allein Vaterlandsliebe und das Gefühlder Ehre, sondern vielmehr Gottesfurcht und Religiosität,den Heldemuuth und die Tapferkeit zu allen Zelten crwekt,gestärkt und befestigt habe. Die Kriegsgeschichte alter undneuer Zeiten hat uns eine Menge großer Feldherren undtapferer Ofstcicrc hinterlassen, die sich die Ausübung der Re-ligion zur Pflicht und Ehre gemacht haben. Ein Held, der