denscliaft zu erregen, w kenne» dazu auch Laster von ri-rieni hohen Grade dienen, und diese pflegt man Heroische i
zu nennen. Nicht aber das, was theatralisch gut ist, ist i
deswegen auch sittlich gut. Und der Gebrauch des AuL- ^
drukS ist so eingeschränkt, daß er unS nicht hindert, mit i
unsrer Idee von Erhabenheit auch die Idee der moralischen j
Güte zu vereinigen. ^
Die Verwechselung des Niedrigen, und des Niedertr.jch- ^
tigen, ist gewöhnlich; man unterscheide diese Wörter. Nie- ^
derträchtig bezeichnet entweder ein Laster, oder hat doch ci- !
neu Anstrich davon; nicht aber niedrig. Wie viele Den- ^
kungsarten, Gesinnungen, Handlungen müßten nicht lasier- i
haft sinn, wenn sie es waren, weil sie nicht erhaben sind? l
Das Niedrige vei-tragt sich noch immer mit der Tugend. ^
Und wenn wir es als den Gegcnsaz des Erhabenen an- j
nehmen, so sind die Handlungen der meisten Menschen nie- ^
gleichsam über sich selbst zu erheben. l
eure vauterrcu imccyeur, oie einen hohem, als mcnsiyli- schcu Ursprung zu haben scheint. Sie ist eine innere jReinigkeit der Absichten, und eine Spannung der Trieb- k
federn durch sich selbst, ohne daß diese aus der Hoff- !
selbst zujedcm guten Entschluß zu jeder guten Thathebt, begeistert allein von der Schönheit der Tngc
drig, oder von der gewöhnlichen Art; sie gehen in einer k
gewissen Bahn fort, mit mäßigen Schritten, ohne einen !
kühnern oder geschwinder» Gang anzunehmen, ohne sich ^gleichsam über sich selbst zu erheben. l
gennüziccheit. Dic>e Gesinnung ist eine heitere Quelle,
nung persönlicher Vortheile entspringt. Sie ist einegöttliche Kraft der Seele, wodurch sie sich aus sich