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ges Wort zu sagen. — Solche Ausdrücke der erhabenste» Em,pfindungen werden sich in den verschiedenen Abtheilungeir eine»Corps — einet Armee. Hänsen, wenn man auf alle Art dahintrachtet, sie zum Gefühl ihrer Würde und ibrcr Starke zuweken. Wenn man ihnen den jeder sehnlichen Gelegenheit,oft vorhält, waS sie gethan haben, und ihnen durch lebhafteSchilderungen der großen und verdienten Männer, die siein ihrem Schoosie hervorgebracht, und der Thaten, hie sieverrichtet, Vertrauen zu sich selbst einpräget, einen edlenStolz einflößet, und überhaupt überall die Begriffe her Ehr?geltend zn machen sucht. Diese Hochschäzung der Ehre un»aller militärischen Tugenden; dieses immer gegenwärtigeBewußtseyn des eigenen Werthes; diese sickere Erwartungeines höhcrn Ruhms, einer höher» Beförderung, wird all-mählich der Dcnku»gs-Art eines ganzen CorpS eine gewisseElasticität geben, voz dem Feinde einen glühenden Muth,in der Widerwärtigkeit eine unbesiegbare Standhafrigkeit;wird dasselbe bey jeder Veranlassung zu einer Menge derherrlichsten Thaten begeistern; demselben hie Gnade des Für-sten, den Beyfall aller Herzen und die Achzuzig aller ta-pfern und ehrliebcndcn Soldaten zuMiscn!
'Ich will diesen Abschnitt mit einer Stelle schließen, inder sich Montluc, in seiner Soldaten-Sprache so kcrnhaftausdrückt: „Ihr Befehlshaber, sagt er, die ihr Leute zum„Tode führet! denn waS thut der Krieg anders? Wenn„ihr sehet, daß ein Soldat eine tapfere That begehet, so lö-schet ihn öffentlich: erzählt es denen, die sich nicht dabeybefunden haben, Sizt ihm das Herz auf der rechten
Stelle, so wird er dieses Lob über alles in der Welt schäz-zen; er wird bey dem ersten Vorfalle es noch besser zu ma-chen suchen. Ich habe mit den Ofsicieren, die unter mirgestanden, es allezeit so gehalten, ich habe den gemeinen