gen die künftigen Jahrhunderte über ihre Herzhaftigkcit zu»,Erstaunen.
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Wir würden, wenn wir unsere Begebenheiten aufzcich- 'nctcn, und wenn sie in den Regimentern bekaunler wäre», ^wo sie vorgefallen sind, Lerne finden, welche mir jene» >Spartanern um den Vorzug im Muthe streuen rennte», ^Turcnnc und Larinat waren tapfer, Lo»c>6 berzhafr. rWenn man daS Schlachtfeld verlaßt, so Hörer die Vcrglci-chung des Muthigcn, Tapfern nnd Herzhafreu arrf. Wirwollen den Muth und die Hcrzhaftigkeit in andern Lcbcns-umsiandcn mit einander vergleichen. Der Herzhafte kam, lden Muth verlieren, der Tapfere ist seines Herzens jeder- tzeit gewiß; die Hcrzhaftigkeir dienet dem Krieger, der inSGefecht gehet, die Tapferkeit aber allen Geschöpfen, die bendem Leben auch alle» damit verbundenen Ungelegeuhcite»ansgcsczt sind. Wozu würde einem Vater, der feint» .Sohn verliert; dem Vater, der einen unwürdigen Seh»hat; dem Sohn, der weife wird; dem sterbenden Greise, ,der unglükllch ist, Herzhaftigkcir helfen? standhafte Tapfer- ^keit ist hier vonnbthcn. ^
Die Streitbarkeit bestehet nicht gegen die Leiden- ischaft; sie ist ihr Sklave, und die Tapferkeit ihr Meister.Der beleidigte Herzhafte rächet sich mit Geräusch; die Tapfer-keit vergibt stillschweigend. Man kann endlich schließe» : bra»seyn ist die Pflicht deS Soldaten, die Tapferkeit ist die Tugenddes Weisen, des Helden, die Streitbarkeit des Ritters. -)
Man müßte eine sehr falsche und niedrige Idee von der rHcrzhafrigkeit haben, wenn man sie mit einer unveruünt'li- fgen Wuth, welche die Menschheit schändet, vermischen woll- lte. Eine wilde Seele, welche die Natur nicht fühlt, darf !
'*) Pariser Encyclopädie. ^