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-Lo-cher zeiget, so werden die Großen meistens ;nw Stolz, m>ddie Niedrigen zur Schüchternheit gebildet. BcydeS beninnm ,dem Menschen jene Erhabenheit der Seele, vermöge welch» !er jeden Menschen, als seines gleichen, und Glük, Staut,Reichthum, als unbeträchtliche Vorzüge ansieht. Die fluchnsame Verehrung der Großen und Reichen muß dann noth-wendig eine ausschweifende Hochachtung gegen Reichthum undMacht selbst hervorbringen. Und doch gehört kNnth, Tapfer-keit, -Ieldenmuth eben so gewiß zu einem tugendhaften Cha-rakter, als Menschenliebe. Wer furchtsam ist, unterläßt vicl ^Gutes, kann niemals seine Kräfte ganz brauchen, sagt und -thut aus Meuschengefalligkeit vieles, waS er ohne Nülsichiauf andre verwerfen würde. Kurz, ein feiger oder blöderMensch ist nicht in seiner eigenen Gewalt. Sobald er inGefahr oder Verlegenheit kommt, so handelt, so redet ernicht mehr so, wie er will, nicht so, wie er sichs vorgcsczthatte. Bey dein beste,'. Herzen, bey dem besten Verständedesselben, laßt sich also nichts von ihm erwarten.
Eine Abhandlung über diese Tugenden, wodurch zugleicheine Luke in der heutigen Erziehung ausgefüllt, und inst»- ,derhclt das verwerfliche Voran heil in Bezug auf die Duel- zle, durch richtigere und bestimmtere Begriffe von Ehre, fMuth und Herzhaftlgkeit, geschwächt wird, kann also wc- fder eine unnbihige, noch überflüssige Arbeit seyn, gesezt sauch, daß sie izt nicht alles das leistete, was strenge Kri- >riker von ihr fördern werden. Ich werde mich indessen für -hinlänglich belohnt halten, wenn junge Officiere, oder ei- hnigc edle Jünglinge, die den Beruf suhlen, ihrem Vater- flande und dem Herrn, dem sie dienen, durch große Thäte» jim Kriegs - und Civilstande nüzlich zu werden, (ich wieder- »hole es, für diese ist eigentlich meine Arbeit bestimmt) d»- jdurch zu männlichem Muth, zu Edelmuth, Heldenmuth s
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