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Der Schluß aber von allem diesem, ein Schluß, dc„vorzüglich junge Leute nicht genugsam ihrem Verstände >,»dihrem Herzen einprägen keimen, ist: der gerechte Mannbeleidigt Niemanden, und erwekt sich also kei-ne Feinde; der Menschenfreundliche, hat mehrMitleiden als Groll gegen die, wclchc ihn u„-gercizt beleidigen; der Tapfere haßt weniger,weil er im Stande ist, Widerstand zu thun, oh-ne aufgebracht zu werden; und der Bescheide-ne entgeht oft den Feindschaften oder mildensie, weil er sie nicht bemerkt, und also nichtahndet.
Roch ist ein herrlicher Denkspruch in Absicht der Feind-schaften, aus dein Alterthum übrig geblieben, mit wel-chen: ich diesen Abschnitt beschließen will.
Wie kann ich mich, wurde Diogenes von Jemandengefragt, am besten an meinen Feinden rücken? Durchdas, antwortete Diogenes, was deinem Feinde-mempfindlichsten ist, nämlich, daß du ein sehrrechtschaffener Mann wirst.
*) Ich verweise den jungen Leser an die vvrtrefliche Abhand-lung des Herrn Garvc, Ueber die menschlichen Pfiicklc»,aus welcher ich dievbigcn merkwürdigen Stellen entlehnt dachweil »lchtS schöneres und gründlicheres hierüber gesagt weck»mag. Ferner S. Ierusalems Betrachtungen.