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dend zu werden. Dieser mit standhaftem Muth ausgeführ-ten heilsamen Bemühungen ungeachtet, konnte er doch mäh-rend einer Regierung von beynahe zwanzig Jahren, da»Fansirccht nicht völlig aufheben.
Auch weder Larl IV. noch die Reichssiände konnte»durch das berühmte Reichsgruudgesez, die goldne Bulle, genannt, in welchem Verschiednes untersagt worden, wo-durch bisher die Bcschdungcn crleichrert und vervielfältigtworden waren, dieses eingewurzelte Uebel einer bewafuetenSclbsihülfe, die jeder Mächtige unternahm, ganz ausrottenNoch weniger konnte Kricdrich !!., der in Deutschland ver-achtet war, lind unter dessen Regierung die Befchdunge»gar sehr überhand genommen hatten, diesen Awck erreichen.Doch wurde wenigstens durch ein bewaffnetes Bündnis, wel-ches der schwäbische Bund hieß, für die öffentliche Si-cherheit gesorgt.
^ Durch diese Fehden wurden die einzelnen Kämpfe immer! genährt. Die Kaiser machten alle Jahre, so zu sagen, Laird-! frieden. Es machten denselben ganze Provinzen, es mach-ten ihn Geschlechter. Man nahm einer für das menschlicheGeschlecht so schröklichcn Furie, so viel möglich ihre Kraft,zu schaden. Sie wurde nicht eher gänzlich ausgerottet, alsbis Maximilian I. im Jahr 1495, ihr den tödlichstenStreich durch den obgedachren allgemeinen Landfrieden inDeutschland beybrachte.
In diesen Zeiten wurden die Seelen der Deutschen durchdie Wissenschaften erhoben, und durch dieses Mittel erkann-ten unjre Värcr die Sanftmuth unsers geheiligten Glaubens! mehr als jemals. Die Tugend breitete sich mit der Glük-> scligkeit aus, und Menschen lernten mit Menschen leben,j Die Vorm theile, welche besonders die Kreuzzüge unter dem
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