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Ueber das alte Ritterwesen, das falsche Point d'honneur, die wahre Herzhaftigkeit in Rüksicht [Rücksicht] auf die Duelle und die Nothwendigkeit einer guten Erziehung : Mit einigen kriegswiss. Bemerkungen ...
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den Kaiser Larl den Alten. Gottfried von Douillowdurch den Kaiser Aleris Lomnenos adoplirt. Diese Auftnchmungen hatten bey allen Nationen Eine Wirkung,sie gleich mir verschiedenen Ceremonien verrichtet wurde-Bey den Nordischen Völkern geschahen siednrch das Wchr-hastmachcn.Wir geben euch, hieß es dabey, dieses Pferd-,diesen Degen, diesen Schild und Rüstung, machen cucl-zu unserm Sohne, machen euch durch die empfangene Waf-sen der Würde mcrth, welche ihr durch euren Muth zuverdienen scheinet.

Diese Adoption war demnach sowohl ein Zeichen väter-licher Neigung, als der Freygebigkeit und Pracht dieser Völ-ker. Die neuern Griechen hatten eine andere Gewohnheit: deraufnehmende Vater nahn: den Aufzunehmenden unter seil»Hemde oder seine» Mantel. Dieses sollte bedeuten, er saheihn für einen von ihm gezeugten Söhn an. Auf diese Artwurde Palduin, der Bruder Gottfrieds von Bouillon undNachfolger auf dem Throne von Herufalcm, vom Fürstenvon Edefsa aooptirt. Er nahm ihn uakend unter fein Hem-de, drüktc ihn an die Brust, und beschloß die Feyerllchkeitdurch das Umhalsen und den Kuß. Eben dieses that dcstcitGemahlin; und beyde sahen hierauf Daldum als einen an-genommenen Sohn an.

Die französische Geschichte redet noch von einer andernAdoption, durch daS Abschneiden der Haare. Carl Marstel s.hikte seinen Sohn Pepin an den König der Kongo-barden Luitprand, damit er ihn: dicrcrsten Haare abschnei-de» sollte und ihn zum Sohne annähme. Dieses gcschab, undder junge Prinz wurde mit reichen Geschenken vom König«;zurükgcschikt. Noch eine andere Weise dieser Verbindunggeschah durch daS Abschneiden des ersten Bartes. Llodo-wich, sagt die Chronik von Aimoi,, schiktc Gesandten an-den König Alarich, und ersuchte ihn durch selbige, ihmE 2