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Ueber das alte Ritterwesen, das falsche Point d'honneur, die wahre Herzhaftigkeit in Rüksicht [Rücksicht] auf die Duelle und die Nothwendigkeit einer guten Erziehung : Mit einigen kriegswiss. Bemerkungen ...
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Da-5 erstaunlichste dabey ist dieses, daß man sich die»seS Beweises bediente, die Kezer und Kczcrcycn zu cnt-deken.

Endlich verband man auch allerley erstaunliche Wundermit dieser Probe, daher geschah auch in dem Gebete, dasgelesen wurde, des Wunderwerks Jesu Meldung, welcheser auf der Hochzeit zu Laue. gethan, desgleichen des gros-sen feurigen Ofens, darin» die drey Gesellen Daniels un-vdrlezr erhalten worden. Und das waren lauter Vewegnngs-gründc, daß Gvcc auch in diesem Fall dergleichen thunsollte.

Was nun die Zweykämpfe betrift, so mußte man sich'-damit alles dabey in gehöriger Ordnung gehen möchte, erst-lich vordem Richter stellen, ihm die Klage vortragen, denKläger der Lügen beschuldigen, sich zum Zweykampfdarbie-ten, und um Bestimmung eines Tags zum Duell anhal-ten, dazu gemeinist-ch der vierzigste Tag nach angebrach-ter Klage, angesczt wurde. Zuweilen begnügte man sichdamit, daß man vor dkm Beklagten den Handschuh auf dieErde warf, welchen derselbe aufhob. Der allcraltcste Ge-brauch aber brachte mit sich, daß man vor den Richteroder Landesherrn selbst ging. ES einstanden aber dabeysolche erhebliche Schwierigkeiten, daß man dieselben durchbesondere Gcfezc zu yeben suchte. —

Wcun nun der Richter den Tag zum Duell angesezthatte, so mußte ein Wechsel ausgestellt weiden, dessen Ge-brauch verschieden war- Zuweilen gab man denselben indie Hände der einen Partey, weil die daranf gezeichneteSumme bestimmt war, denjenigen Mitstreiter schadlos zuhalten, dessen Pferd vcnvundet, oder dessen Waffen un--braucyoar gcmacyt werden konnten. Dem Vertheidiger wur-