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Ueber das alte Ritterwesen, das falsche Point d'honneur, die wahre Herzhaftigkeit in Rüksicht [Rücksicht] auf die Duelle und die Nothwendigkeit einer guten Erziehung : Mit einigen kriegswiss. Bemerkungen ...
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stimmten! unterscheidenden Begriff machen. Ich verstehe unterZweykamps einen besondern Streit zwischen zwey oder vierMenschen, welche eben nicht die an ihnen beleidigte Ehre, son-dern die beleidigte Ehre des Volks, mit Erlaubnis; oder Gebothbesten, dem sie dienen, zu rächen gesonnen sind. Die Zwcykäm-pfe können zwar mir mehren; Personen, aber immer Mann fürMan», geführt werden. Ich rechne dahin: den ZweykampsDavids und Goliaths; den Kampf der zwölf Männeraus Benjamin; ich seze in diese Reihe, den Streit derHoratier und Guriaticr; des Tirus Marilius Eorqua»lus mir einem Gallier; deS Markus Valcrius mit ei-nem andern Gallier, und deS KonsulS Markus RlaudiuSM rccllus mit dem Viridomarus, dem Heerführer derGamer, welches doch unter den Römern, weil sie daS Le-be,; eines Generals besser schazcn lernten, der lezre öffent-liche Zweykamps gewesen ist. Wir sehen, daß bey den ge-sitteten Völkern, auch in den ältesten Zeiten, kaum dieZweykämpfe bekannt gewesen, die Duelle aber gar nicht.Der Kampf der Thebanischcn Bruder, des Artarcrrcs undLprus, des Aruns und Brutus, des T. Manlius undGeininius Metius im Krieg mit den Lateinern, kam; je-doch mehr zu den Duellen gerechnet werden.

Wir finden auch schon Spuren der Zweykämpfe bey denLongobardcn, nämlich da ein Longobarde die Austrasicr aus-gcfodcrt hat. So kann auch der Zweykamps des FränkischenKouigS Llotars mit dem Herzoge der Sachsen ausgelegtwerden. Es haben sich auch in den neuern Zeiten, da dieTürken und Deutschen sich näher kennen lernten, viel sol-che Zweykämpfe ereignet.

Ob nun aber gleich die Beyspiele derjenigen Könige undHelden, die sich entweder selbst zum Zweykamps dargebo-ten, oder sich in; Angesicht ihrer Armeen mit ihren Geg-

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