XVIII
Plutarch, der durch Tugend entsprungen, von den Vor-fahre» auf uns herabgcleitet wird, und ihr Andenken inuns erneuert. Ader lappisch, kann man hinzusetzen, istder daraus sich beziehende Stolz, wenn man entwederschlechterdings auf seine Titel und Wappen, oder so sehrauf die Verdienste seiner Vorfahren stolz ist, daß man esfür überflüssig halt, selbst Verdienste zu erwerben.
Junge, von Adel sollen sich also zwar nicht in die Ver-dienste ihrer Voraltern hüllen, nnd mit deren Nachruhmprahlen wollen. Wein aber, wie Plutarch in dem Lebendes Aratus sagt, seiner Vater hoher Geist angcerbt ist,wer sein Leben nach den schönsten Mustern bildet, demmuß es doch Freude machen, wenn er sich der edelstenseines Geschlechts, oft erinnern, oft von ihnen hören undsprechen kann. Er schmeichelt seinem Ehrgeiz nicht, auöMangel eigner Vorzüge, mit fremdem Lobe, sondern er-setzt erworbene nnd angebornc Ehre in Verbindung, nndmacht seinen Vorfahren, nicht bloö als seinen Vorfahren,sondern auch als seinen Anführern zu schönen Thaten,Ehre»
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