Am Feierabende des 25. August.
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bare Gegenstände, Kräuter, das sogenannte Ag-nus Dei, Kreuze, Scapuliere, Rosenkränze,Bilder und Medaillen.
Belehrung. Auch zu unserm eigenen frommenGebrauche weiht und segnet die Kirche mancherlei Dinge.Sie thut dieß 1) nach dem Beispiele Christi, derauch Brod und Fische segnete. „Er nahm die fünf Brodeund die zwei Fische," heißt es (Luk. 9, 16.), „blickte zumHimmel auf, segnete sie." 2) Will sie den gött-lichen Segen über die Gläubigen Herabrufen,auf daß „alle Dinge Denen, die Gott lieben, zum Bestengereichen mögen" (Röm. 8, 22.), und damit sich über AlleGottes Segen ergieße, sowie der Fluch durch die SündeAdams sich über alle Geschöpfe ausdehnte. (1. Mos. 3,17. undRöm. 8, 20 — 28.) — Die Dinge, welche die Kirchebesonders zu unserm eigenen frommen Gebraucheweiht, sind:
1) Brod, z. B. am Oster- und am St. BlasiuSfestc.Die Kirche nimmt bei der Segnung des Brodes Bezug aufdie fünf Brode, die Christus in der Wüste segnete, sowieauf den Heiland selbst, der ja „das lebendige Brod," „dasBrod der Engel" ist. Schon im 4. Jahrhundert war dieseSegnung des Brodes üblich.
2) Wein, am Feste des heiligen Evangelisten Johannes —zur Erinnerung an das Wunder, welches dieser Heiligewirkte, indem er durch das Zeichen des Kreuzes einen Gift-becher unschädlich machte. Die Kirche wünscht hiebei, daßwir mit dem Johannes-Wein auch zugleich die Liebe desheiligen Johannes hineintrinken möchten.
3) Die neuen Früchte und andere genießbareGegenstände. Die Kirche betet hiebei zu Gott, er mögeallen Denen, die davon in seinem heiligen Namen genießen,die Gesundheit des Leibes und der Seele verleihen.
4) Die Kräuterweihe am Feste Mariä Himmel-
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