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Am Feierabende des 20. März.
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Geist! von den vier Winden und wehe diese Getödteten an,daß sie wieder lebendig werden! Und ich weissagte, wie ermir geboten hatte. Da fuhr der Geist in sie, und sie leb-ten und stellten sich auf ihre Füße — ein großes, sehr gro-ßes Heer." (Ezechiel. 37, 1. ff.) — Ein ähnliches Gesichtfinden wir auch im N. T. in der geheimen Offenbarung.Der heilige Johannes, der desselben gewürdiget wurde, er-zählt es uns selbst: „Ich sah einen weißen Thron und Je-manden, der darauf saß; vor dessen Angesicht flohen Himmelund Erde, und es ward kein Platz für sie gefunden. Und ichsah die Todten groß und klein stehen vor dem Throne....
Und das Meer gab die Todten, welche in ihmwaren, und der Tod und die Hölle gaben dieTodten, welche in ihnen waren." (Offcnb. 21,11 — 13.)
Fr. Wie werden die Leiber anferstehen?Anlw. Die Leiber der Auferstandenenwerden nicht alle gleich sein, sondern die Leiberder Bösen werden elend, die Leiber derGuten aber wie verklärt und dem ver-herrlichten Leibe Christi ähnlich sein,
Belehrung. Diese Verschiedenheit, die sichan den Leibern der Auferstandenen kund gebenwird, deutet der Apostel schon in folgenden Wor-ten an: „Wir werden zwar Alle auferstehen,
aber nicht Alle verwandelt (verherrlichet) werden"(1. Cor. 15, 51.), und: „Jesus Christus wirdden Leib unserer Niedrigkeit umgestalten, daß ergleichgestaltet sei dem Leibe seiner Herrlichkeit. "(Phil.3, 21.). — Wie die Sonne am Hellen Tage,so werden auch die Gerechten im Reiche deshimmlischen Vaters glänzen in einem wunderbarenLichte. Dieses wird sie umfließen und ihnenSchmuck und Zierde geben. Ganz anders werdendie Bösen, die sich mit aller Unreinigkeit undSchande befleckt haben, am jüngsten Tage zumVorschein kommen. Sie werden sich selbst Fin-sterniß und Qualen gebären. Wie milder Son-nenglanz und schwarze Nacht von einander ver-schieden sind, so die Auferstehung der Gerechtenund der Sünder.— Die verklärten Leiber derGerechten werden (nach 1. Cor. 15, 42—44.)insbesonders folgende vier Eigenschaften an sichtragen: 1)Unverweslichkeit oder Leidcns-Unfähigkeit. „ Gesäet wird der Leib in Ver-weslichkeit, auferstehen wird er in Unverwes-lichkeit!" 2) Glanz und Herrlichkeit.„ Gesäet wird er in Unehre, auferstehen wird erin Herrlichkeit." 3) Beweglichkeit oder Behendig-keit: „Gesäet wird er in Schwachheit, auferstehen wird er inKraft." 4) Feinheit, Geistigkeit. „Gesäet wird einthierischer Leib, auferstehen wird ein geistiger Leib." Eingar schönes Bild dieser Verklärung gibt uns die Raupe.Wer würde in der Raupengestalt den künftigen Schmetterlingahnen? Wie nun die Raupe ihr erstes Kleid ablegt und alsSchmetterling ein viel schöneres anzieht, so wirst auch du, oChrist! einst mit einem viel schöneren Gewände angethan werden.