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Erstes Hauptstück. Die katholische Kirche ist die allein wahre und allein seligmachende Kirche.
loser Wandel waren seine Gefährten; allein sie wichenvon ihm, als er als Soldat in böse Gesellschaft undgroßes Sittenverdcrbniß gerieth. Vom Schlachtfelde kehrteer nach Spanien zurück und söhnte sich durch wahre Lebens-besserung mit Gott und seinem Gewissen völlig wiederaus. Sein inniges Neuegefühl trieb ihn an, nach Afrikazu reisen , um dort den gefangenen Christen beiznftehenoder die Marterkrone zu erlangen. Allein die Hand desHerrn führte ihn von da wieder zurück nach Spanien.In der berühmten Stadt Granada widmete er sich demDienste der armen Kranken und fing, unterstützt von demErzbischöfe der Stadt, bald an, eine Genossenschaft zu bilden,
Achtundsechzigstes Lesestück.
Am Feierabende des 9. März.
Die katholische Kirche ist die allein wahre und allein seligmachendeKirche.
Fr. Da die katholische Kirche allein diese vier Kenn-zeichen an sich trägt, was folgt hieraus?
Antw. Hieraus folgt 1) daß sie allein die wahre,die alleinseligmachende Kirche sei, und 2)
welche den Namen der barmherzigen Brüder erhielt und in haß ein Ieder nnter Berlurst der ewigen
Seligkeit verpflichtet ist, ein Mitglied der
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katholischen Kirche zu werden und zu bleiben.
Belehrung. Da die katholische Kirche allein die Kenn-zeichen der wahren Kirche an sich trägt, so muß sie 1) of-fenbar allein die wahre Kirche sein; ist sie aber alleindie wahre Kirche, so ist sie auch die alleinseligma-chende; denn nur die Wahrheit macht selig; daher schreibtder heilige Augustin: „Außer der katholischen Kirche kannstdu Alles haben, nur das Heil nicht; du kannst Ehre haben,du kannst Sakramente haben, du kannst Alleluja singen, dukannst Amen sagen, du kannst an den Vater, Sohn undheiligen Geist glauben; aber das Heil kannst du nirgendsfinden, als nur in der katholischen Kirche;" denn sie alleinist „die Säule und Grundfeste der Wahrheit,"die das Schatzkästlein der ewigen Wahrheit treu bewahrt.(Sieh das nachfolgende Bild!) Es folgt hieraus, 2) daß einJeder unter Verlurst der ewigen Seligkeit ver-pflichtet sei, ein Mitglied der katholischen Kircheder ganzen Christenheit sich ausbreitete. Er hatte nicht nur zu werden und zu bleiben. Diese Verpflichtung lehrt
das leibliche, sondern noch mehr das geistige Wohl des
uns Jesus selbst mit den Worten (Matth. 18,17.): „Wenn
Nächsten im Auge, und es erregte Staunen, was er in .jeder Hinsicht wirkte. Das Feuer der Liebe, welches in jemand die Kirche nicht Hort, so ser er dir, wie e,n Heideseinem Herzen brannte, war so groß, daß er bei einem und öffentlicher Sünder," und (Mark. 16, 16.): „WerBrande des Spitals in den Flammen unbeschädigt so nicht glaubt (den Aposteln und ihren rechtmäßigen Nachfol-lange verweilte, bis die Kranken alle gerettet waren. Er- g^), der wird verdammt werden." Mit Recht heißt daher
schöpft durch unausgesetzte Thätigkeit in Werken der Liebeentschlief er am 8. März i. I. 1550 unter dem Ausrufe:„O Jesu! in deine Hände empfehle ich meinen Geist."
Gebet. Mit dankbarem Herzen erkennen wir es,o göttlicher Herr und Heiland Jesus Christus! daß nur
die katholische Kirche die alleinseligmachende.
Beispiel und Anwendung. Selbst die von der KircheGetrennten erkennen es an, daß die katholische Kirche in denGrundlehren nicht irre, und daß man in Betreff des Seelen-heiles in ihr volle Sicherheit finden könne. — Die Prinzessin
unsre Kirche wahrhaft einig, heilig, katholisch Elisabeth Christine von Wolfcnbüttel hielt es für nothwendig,und apostolisch sei, und Wir Litten Dich, gib uns v°r ihrer Vermählung mit Karl von Oesterreich, nachherigem
deine Gnade, auf daß wir, wie der heilige Johann von
Kaiser Karl VI., zur Beruhigung ihres Gewissens, da zuderselben ihr Rücktritt zur katholischen Kirche gefordert wurde,
Gott, als treue und fromme Kinder dieser Kirche leben bei den Lutheranern selbst, zu deren Glauben sie sich be-und sterben, der du lebest und regirest in alle Ewigkeit, kannte, sich Raths zu erholen. Die zu Helmstädt versammel-AEm ken protestantischen Theologen thaten den Ausspruch, daß die
_ Katholiken in ihren Grundlehren nicht irreten, und daß man