Druckschrift 
1 (1810)
Entstehung
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363
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Pen z6z

tionen brauchbar; so sind sie doch immer den'gewöhnlichenPendelstangen weit vorzuziehen

Ein anderes Pendel von einer sehr simpeln Einrich-tung beschreibt Faggok (Gedanken über die Veränderun-gen der Metalle durch Wärme und Kälte. Abhandlungender Schweb. Akad. der Wissensch. 1740. B.-II. S. 21,)Eine Stange a b, von der nämlichen Materie als dasPendel c ä (b'ie;. 9. Vub. V.) nimmt oben bey a mittelsteines gabelförmigen Einschnittö das Pendel auf. Sie istmittelst einer tüchcigen Schraube k, die etwas unter demMittelpunkte der Linse sitzen muß, in einen an dem Ubr-kasten befindlichen Klotz geschraubt. Ein Krampen e, deroben um sie herumgeht, hält sie gleichfalls an dem Uhr-kasten fest. Das Pendel hängt in des englischen HakensGabel 1-. sowie auch oben bey c in dem gabelförmigen Ein-schnitte des Klobens der Hemmung. Wird nun das Pen-del c ä durch die Wärme verlängert; so verlängert sich g. k>

- eben so viel, und um so viel, als das Pendel verlängertwurde, um so viel hebt die Stange rr b das Pendel in dieHöbe, wodurch der Mittelpunkt des Schwunges wiederum so viel erhöht wird, als die Ausdehnung des Pendelsihn erniedrigte, so, daß also des Pendels unteres Endeimmer horizontal erhalten wird. Dies nämliche Pendelmit einigen Verbesserungen, die die Aufhängung betreffen,ist von George Fordyce M.D. (?biIolopb. l>g,r> 8 -Lctions kor 1794. Kart. I.) unter dem Namen einesneuen Pendels aufs Neue bekannt gemacht.

Merkwürdig ist noch das Pendel des Herrn Schulz(kstoveu.ux Memoires äe kov äos 80. et Lelles-

I.ettres 1782. Kerstin 1784 ), welches derselbe an eineAequationsuhr angebracht hat. Die Pendelstange ist vonSchiefer, von dem Uhrmacher Kienmayer erfundenund verfertigt. Durch eine Reihe Beobachtungen hatHerr Schulz gefunden, daß eine Uhr mit einzelnerPendelstange von Schiefer während eines ganzen Jahrsnicht mehr als r Min. z z Sek. mittlerer Zeit variirt hat,da bey einer Uhr mit einer gewöhnlichen einzelnen Pendel-