Druckschrift 
1 (1810)
Entstehung
Seite
298
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Klöbchen, s. Uhrgehäuse.

Kloppe. So nennt man einen hölzernen Ham.mer, um etwas in eine Sefnung zu treiben, wozu mankeine metallene Hammer gebrauchen kann, weil dieseLücken u. d. gl. hervorbringen würden.

Klüppchen, s.Kluppzange.

Kluppzange, Klüppchen, Kornzange,rlna 6 tt 6. Diese Namen hat man einem simplen, demUhrmacher unentbehrlichen Instrumente zugeeignet, wo-mit man die feinen Theile der Uhr anfassen und zusam-mensetzen muß. Es bestehe die Kluppzange aus zweySchenkeln, welche aus einem Stücke Stahl geschmiedet

zu manchem Gebrauche auch aus Messing geschlagen

sind. Nachdem ste gehörig ausgearbeitet stnd, undzwar die Schenkel von gleicher Lange, Breite und Dicke;so werden sie gehärtet. Die Zange ist also elastisch, lindzwar mehr oder weniger, und wenn man sie zusammen-drückt, so schließen die untern, ohngefähr eine Linie drei-tcn Enden dicht und scharf zusammen.

Kneipzange, Beißzange, Denaillt-Lcoerp> Lr, ? ince; ö coeep> ille. Auch diese bekannteZange gebraucht der Uhrmacher. Sie hat aber kein sobreites Maul, als gewöhnlich; sondern die Breite dessel-ben beträgt nur ^ Zoll. Das Maul muß von gutemStahle, gut gehärtet unb recht scharf seyn.

Kniegalgen, s. Kniestück.

Kniestück, Kniegalgen. Gewisse hervor-ragende Theile der Uhr, die entweder irgend einen Theilfesthalten, oder auf welche gewisse bewegliche Theile ange-bracht sind, heißen gemeiniglich Kniestücke oder Knie-galgen. Man wird deren Anwendung bey allen Artender Uhrwerke, oder bey andern Maschinen, B. deinRädersch neidzeuge, Schneckensch neidzeugeu. s. w. genugsam sehen. Oft ist das Kniestück auch selbstum ein Scharnier beweglich.