Druckschrift 
1 (1810)
Entstehung
Seite
175
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Bey Pendeluhren wird das Werk im Gehäuse von Stiftenoder Schrauben; bey Taschenuhren aber von dem Durch-schiebet des Scharnierstifts festgehalten.

Elnlenker. Hierunter versteht man ein Instru-

ment, welches beym Zusammensetzen einer Uhr gebrauchtwird, die Zapfen der Räder, besonders des Steigradesin ihre Löcher zu schieben. Es ist dies Werkzeug im Arti-kel Zusammensetzen, eine Uhr beschrieben. Ge-wöhnlich ist aber dies Instrument sehr entbehrlich, weilman die meiste Zeit dasselbe mit einem feinen Drache, odermit einem spitz geschnittenen harten Hölzchen verrichtenkann.

Einlöthen, s. Löthen.

Einölen, die Uhr, mettre äe l'kiuile.Dies geschieht, wenn die Uhr ausgeputzt ist mit einem dazueingerichteten Stifte (s. Oelstift) an welchen vorn einfeiner Knoten gefeilt ist, welchen man in das Oel tunkt,das sich alsdann daran setzt; und so theilt man es denZapfen der Wellen mit.

Man muß sich ja vorsehen, daß kein anderer Theilder Uhr, als blos die Zapfen, Oel erhalt, und auch denZapfen muß man nicht so viel geben, daß es nach andernTheilen der Uhr, zwischen Getriebe, u. s. w. laufen kann.Die größte Vorsicht ist bey dem untern Spindelzapfennöthig, dem man nicht so viel Oel geben darf, daß sichdasselbe in den Lappen der Spindel ziehen kann, welchesfür denselben recht schädlich ist (s. Zusammensetzen).Bey größern Uhren, Thurm - und Wanduhren, giebtman auch Wohl noch, außer den Zapfen, andern beweg-lichen Theilen etwas Oel, z. B. den Ausheben, der Gabelin welcher das Pendel liegt, den Spitzen der Druckfedernu. s. w. Was bey der Wahl des Oels zu beobachten ist,darüber s. Oel.

Einschnappfeder, s. Schließfeder.

Einschneiden, die Räder, b'snäre le»kaueL. Ein Rad einschneiden heißt mittelst des