Druckschrift 
1 (1810)
Entstehung
Seite
155
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zwey Zähne eines gewissen Rades sich legen, und mittelstyer Druckfeder, wenn das Rad sich fortbewegt, sogleichwieder zwischen zwey andre Zähne fallen könne, ckck Z.'I'-ch. 1^. stellt einen solchen Einfall vor.

Einfallen, s. Schlagwerk.

Einfallhaken, der Spieluhr. Hierun-ter versteht man bey Spieluhren denjenigen hakenförmigenTheil, welcher in den Kerb der Schlagscheibe einfällt unddas Spielen der Uhr hemmt, oder wenn der rechte Zeit-punkt da ist ihr zu spielen erlaubt. Die Welle des Ein-fallhakens geht nämlich durch die Platte in das Laufwerkhinein, und trägt in dem Innern des ,Werks einen hori-zontalen Arm, der mit feiner Spitze nach dem Zieferblactehinragt. Ein Stift auf einem Rade des Weiserwerks dereigentlichen Uhr, welcher nebst dem Rade nach jeder zu-rückgelegten Stunde einmal herumgekommen ist, drehtmittelst eines zweyten Arms jedesmal nach Verlauf einerStunde die Welle des Einfallhakens an dem oben gedach-ten Arme um; hierdurch wird zugleich der Einfallhaken ausdem Kerbe der Schlagscheibe gehoben, so daß dieser auf derStirn der Schlagscheibe zu liegen kömmt. Das Gewichthat also wieder Freyheit zu sinken, und das Räderwerkmit der Walze zu bewegen. Wenn die Uhr aufhören sollzu spielen, so fällt der Einfallhaken wieder in den Kerb derSchlagschcibe, wodurch das Spielen gehemmt wird.Durch eine Druckfeder, welche über den Haken an derPlatte der Uhr angebracht ist, wird der Haken in demKerbe erhalten, und wieder hineingedrückt, so bald diesnach geschehenen! Spielen erfolgen muß, (s. Spieluh r).

Einfallhaken des Repetirwerks, s.Einfa llfpitze.

EinfallSdrucker, s. Einfall.

Einfall schnalle. So wird bey einer einfachenSchlag - oder Repetir - Pendeluhr das stählerne Stückki lck (ik'ix. I. ck'ad. V.) gea,it, welches fast die Ge-stalt eines schrägen Säbels hat, und an dem einen Ende