Druckschrift 
1 (1810)
Entstehung
Seite
138
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Dre

ober wohl von den eigentlichen Drehstiften (-Vrbrss-- Ickssez)auf welche die zu drehenden Sachen gesteckt, und die als-dann damit in die Drehbank gelegt werden, unterscheiden,ft Drehstift.

Sollen nun Wellen, Zapfen, oder flache Theile,welche auf Drehstifte gesteckt sind, abgedreht werden, sowerden die Spitzen derselben zwischen die Körner diekonischen Löcher gesetzt. Will man aber flache Sachen,ohne Drehstift, drehen, so gebraucht man die Spitzender Stäbe.

In der Mitte zwischen den beyden Docken Ick und Iist eine Hülse 8 beweglich, welche ebenfalls von untendurch eine Schraube an jeder Stelle festgestellt werdenkann. Diese Hülse steht oberhalb der Stange ^ ^ nochum etwas vor, und queer in diesem vorstehenden Endebefindet sich ein Halbrundes Loch, in welches der halbrundeStab 8 ganz horizontal gesteckt werden kann- An diesemStäbe ist der Theil 1 fest, durchweichen ein senkrechtesLoch geht, worin ein runder Stab gesteckt ist, an welchemsich der breite oben ebene Theil V befindet, den man dieAuflage oder das Richt scheid (8upz)oi-r) nennt.Dieser kann wieder in dem Loche des Theils 1 erhöht underniedrigt, und an jeder beliebigen Stelle vermöge einerSchraube, welche horizontal in ck" eingeschraubt ist, fest-gehalten werden.

Diese Drehbank wird nun beym Gebrauch bey ^5 inden Schraubstock gespannt, die zu drehenden Sachen zwi-schen die cylindrischen Stäbe O und 0 gelegt, doch so daßsie gehörigen Spielraum darin haben, nicht zu fest undnicht locker zwischen ihnen fitzen, welches man durch dasHin - und Herschieben der Stäbe in den Köpfen der Dockenregulirt, und nun wird der Dreh bogen über das zudrehende Stück oder über die mit demselben durch denDrehstift verbundene Rolle geschlagen, die Auflage V her-angeschoben, und so das Drehen verrichtet, (s. Drehe n).

Dies wäre die Beschreibung der allgemeinen undgebräuchlichsten Drehbank für den Uhrmacher. Nun aber