Druckschrift 
1 (1810)
Entstehung
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Stein darüber, mid zieht sie so lange behutsam da durch,bis man glaubt, daß sie schwach genug sey.

Um sie wieder zu krümmen, zieht man sie über einenrunden Polirstahl her; wodurch sie aber ihre Krümmungnoch nicht ganz erhalt. Man legt sie daher, nachdemman sie aus dem Feilkloben gespannt hatte, auf ein BlattPapier, faßt sie mit ihrer Zange, und biegt sie ganz all-mählig mit einem feinen Hölzchen, bis sie ihre vollkommneGestalt wieder erhalt, welches allerdings schon viele Uebungvorausseht. Wieviel man übrigens von der Spiralfederabziehen muß, damit sie sogleich ihre gehörige Stärke er-halt , ist schwer zu erfahren, und selbst nicht durch viel-jährige Erfahrungen herauszubringen. Wenn nicht dieverschiedenen Längen der Spiralfedern, Härtung derselbenu. s. w. so veränderlich waren, so könnte man wohl mit-telst Vergleichungen der Menge von Durchzögen durch dieSteine, ein ohngefähreö Resultat herausbringen.

Accurat, accurat, geht eine Uhr, wenn siebeständig alle Perioden des Tages genau anzeigt, wennsie mit einem regelmäßig bewegenden Gegenstand gestellt,mit diesem immer einen und denselben Zeitraum bestimmt;das heißt wenn ihr Gang, von keiner äußerlichen Ursachegestört, immer gleichförmig, zu jeder Zeit, in jeder Lage,ist, wenn sie also nie vom richtigen Gange abweicht, nichtbald zu geschwind bald zu langsam geht.

Ach tragen hren sind diejenigen Uhren, welcheacht Tage in einem Aufzuge fortgehen, also zwischen dieserZeit nicht brauchen aufgezogen zu werden. Es gehört zudiesen Uhren ein Rad mehr als zu den gewöhnlichen Tage-Uhren Wie man die Anzahl der Räder und die Zähnederselben bestimmt, und wie die Umläufe ihrer Räder be-rechnet werden, s Berechnung.

Aechk, s. Abwägezjrkel.

Aeguarion, Gleichung der Zeit, egua-tion. Bekanntlich nennt man den höchsten Punct überdem Horizonte, welchen die Sonne in ihrer täglichenscheinbaren Bewegung um die Erde erreicht', Mittag,so wie man den Zeitraum von einem Mittage zum andern