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A b r
bann füge man auch das Stundenrad hinzu, lege das Zif-ferblatt über das Vorlegewerk, und sehe zu ob das Stun-denrad nicht zu vielen Spielraum auf und nieder habe,weil sich alsdann die Zahne desselben leicht aus dem Ge-triebe des Wechselrades aussetzen können. Man kann die-sem Fehler, wenn man kein neues Stundenrohr verfertigenwill, leicht mit einer kleinen Spreißfeder nachhelfen, inwelche ein Loch gebohrt ist,. worin das Stundenrohr paßt.
Nun wäre man also so weit mit dem Räderwerkefertig, man hätte nur blos noch nöthig den Zug der Federzu probiren und die Schnecke abzugleichen. Zu dem Endesetze man die Schnecke und die Trummel zwischen die Plat-ten, winde die Kette auf, und spanne sie etwas an.Wieviel dies Spannen betragen muß, und was man beymAbgleichen zu beobachten, darüber s. Abgleichen dieSchnecke; Federspannung. Ist dies darauf soweit in Ordnung gebracht, so ist nur noch nöchig zu unter-suchen , ob die Kette an nichts Herausstreife, ob derSchneckenschnabel bey der Endigung des Ganges gehörigvorstoße, und ob das Gesperre der Schnecke keine Fehlerhabe, etwa um einige Zähne beym Aufziehen wiederzurückgehe (s. Gesperre der Schnecke) welches manallerdings auch verbessern muß.
Dies wäre also eine allgemeine Methode die Uhr gutabzuziehen. Nun bekommen aber Uhrmacher oft Uhrenin die Hände, worin ganze Räder und Getriebe fehlem inwelchen sich kein StellungSrücker, kein Sperrrad, keineSchraube ohne Ende u. d. gl. befinden, und worin dieAnzahl der Zähne falsch ist. Da ist es nun allemal freylichwohl gescheuter solche Mißgeburthen gar nicht zur Reparaturzu übernehmen, weil man gewöhnlich die langwierigsteArbeit und den größten Schaden davon hat, so daß manin der nämlichen Zeit, die man bey der Reparatur zubrin-gen würde, eine neue Uhr vom Grund aus verfertigenkönnte. Will man aber doch sich an eine solche Uhr ma-chen, und sie mit neuen Stücken versehen, so muß dabeydasjenige beobachtet werden, was in mehrerer,, Artikelnüber die Verfertigung und Berechnung der Uhren und ihrer