Druckschrift 
1 (1810)
Entstehung
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welche mm natürlicherweise nicht mehr herumgetrieben wer-den kann.

Bcaor aber die Uhr abgelaufen ist, muß sie jedes-mal, wenn sie übrigens keine Fehler hat, wieder aufge-zogen , und mit dem Aufziehen immer regelmäßig conti-n ürt werden. Viele Unwissende, welche glauben daßl>.e Uhr dadurch geschont werde, wenn alle Theile dersel-ben in Ruhe kommen, lassen sie mit FleiS ablaufen, ohnesie wieder aufzuziehen. Durch nichts wird wohl die Uhr(vorzüglich die Taschenuhr) mehr ruinirt als eben dadurch;weil, wenn die Räder und alle andere beweglichenTheile in Ruhe kommen, das Oel vertrocknet, wodurchzu einer großem Friction der Zapfen, auch wohl zueinem Roste, Anlaß gegeben wird. Bey einem nach-maligen Aufziehen wird die Uhr daher entweder gar nichtmehr fortgehen, oder einen andern ganz unrichtigen Gangbekommen haben. Auch können ganze Theile unbrauchbargeworden seyn: wenn z. B. Zapfen der Räder, ja selbstTriebstecken der Getriebe vom Roste angefressen sind, sowürden, um diesen herauszubringen, die schadhaftenStellen ausgefchliffen werden müssen; dadurch würdendiese Theile ihre Stärke verlieren, nach welcher sie vor-her nach der sie in Bewegung sehenden Kraft eingerich-tet waren, die 'Triebstecken würden eine andere für dieZähne der Räder nicht mehr passende Gestalt bekom-men u. s. w.

Abgewunden, s. Abziehen.

Abgleichen eine Uhr, s/'Abzieben.Abgleichen, die Schnecke, Lauster !->.kuköe. Da die Schnecke den Zug der Feder zu regu-liren bestimmt ist, (s. Schnecke) und die Vollkom-menheit dieses Zuges blos auf eine vortheilhaft eingerich-tete Figur der Schnecke ankömmt, so bleibt, um dies zuerhalten, dem Künstler weiter nichts übrig, als zu me-chanischen Mitteln seine Zuflucht zu nehmen. Manweis, daß, wenn man den Schneckengang aiisderEin-schneidemaschine ( s. Schneckenschneidzeug ) zube-reitet hat, es ein äußerst seltener Fall ist, wenn man