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Mich trieb ein inn'rer Drang mit Sturmesschnelle,Der Wald umsauste mich gleich Meereswogcn,
So bin ich wie ein hilflos Schiff geflogen,
Durch wilde Wüste auf empörter Welle;
Die Nacht, die meine Seele mir umzogen,
Zerriß in Schreckgcsichte BlitzcShelle.
Wie der Kometenschweife glüh'nde Ruthen
Sah drohend ich mein Haar die Nacht durchfluthcn
Und in dem Hirne fühlt ich kaltes Feuer;
Da brachen nieder aller Sinne Steuer,
Bewußtlos mich des Sturmes wilder FlugZur Hütte deines frommen Herrn verschlug,
Mein letztes Segel riß an seinem Pflug.
Er konnt nicht helfen, und von seiner SchwelleTrieb weiter mich die unbarmherz'ge Welle.
So stieg, so sank ich in des Abgrunds Haus,
Was ich gesehn, spricht keine Zunge aus!
P r i m i s l a n s.
Gleich fremdem Vogel, den des Stribog's Söhne,Die Stürme, aus der Heimath weit verschlagen,Kam sie zu meiner Flur mit flich'nder Mähne,
Das blut'ge Schwerdt sah ich sie schwankend tragen,Verwirrt sprach sie auf meine bange Fragen,
Und sank bei meiner Thür als todt zur Erde,Erstarrend in entsetzlicher Geberde,
Den Mund verbissen, und die Augen offen,
Als hätte sie Marzana's Pfeil getroffen.
Mit meinem Mantel ihre Schmach ich deckte;
So ließ ich sie, nicht weiß ich, wer sie weckte.
Nun aber klag' ich ihre Mutter an,
Die also schändlich ihrem Kind gethan,