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Fünfter Act.
Wor Anbruch des Tages bei Krok's Eiche. Man sieht bei der Eiche ein verun-staltetes Kreuz und mißlungenes MuttcrgottcSbild von Silber. Pacht» undTrinitaS sind beschäftigt, das Bild eines Pelikans zu reinigen.
Pachtn.
Das Kreuz, der Jungfrau Bild sind uns mißlungen;
Vom Pelikan, der künstlicher gestaltet, ioi)
Ist rein die mannigfalt'ge Form gesprungen.
Der Finger Gottes sichtbar vor uns waltet,
Zur Reife ist dies Volk noch nicht gedrungen,
Daß sich des Glaubens Bild ihm rein entfaltet.
Das Schöne soll das Göttliche bedeuten,
Der Pelikan das Höh're vorbereiten.
Slawosch wird nach Libin dies Bild mir bringen,
Doch früher geh ich hin, es. zu erklären,
Leicht dürften, die so lang an Götzen hingen,
Das Gleichniß als des Bildes Gott verehren.
Dem Feind, der jene Bilder ließ mißlingen,
Muß ich in dieses hier den Eingang wehren;
Vor jenen muß der Widersacher weichen,
In dieses kann die Schlange ein sich schleichen!
Trinitas.
Mein Vater Theophil ersann dies Bild,
Mit hoher Liebe Werk das Volk zu rühren.
Der Pelikan, deß Blut die Jungen stillt,
Soll zu des Opfertods Geheimniß führen.