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Allegorie.
Ein Pilger durfte ich von Gottes GnadenAm Zauberufer der Morgana landen;
Die Insel sank, und Compas, Blei und FadenVerschlang das bittre Bteer, die Sterne schwanden,
Und steuerlos an tückischen Gestaden
Sah' ich mein Schiff auf schlechter Sandbank stranden.
Ein Seegespenst mit dünner Mövenstimme,
Verlocket mich, daß ich znm Wahnsinn schwimme.
Wo tolle Ewigkeit die Zeit vertreibt,
Indem sie Gottes Seel' in sich entseelt,
Und Gottes Leib in ihrem Leib entleibt,
Und sich, den Durst zu stillen, der sie quält,Zu Höllengeistern aus Retorten treibt,
Hat mir Geduld das weiche Herz gestählt,Und lieh Arion mir zur Flucht Delphinen,Der After-Eirce Spielen nicht zu dienen.
Und wie von wildem Weltsturm weit vertragenEin ferner Vogel in ein fremd' Gebiet,
Ein fremder Fisch von Meeresfluth verschlagenDem Strom entgegen in die Flüsse zieht,
Fand ich in diesen heißen SchicksalstagenAm Moldauufer mich, und sang ein Lied,
Jenseits mein Leid, diesseits mein Heil zu grüßen —Wer landend nicht die Erde küßt, muß büßen.