Ist ihm in Himmelstag, in Erdennacht,
Ist zwischen Beiden ihm getheilt die Macht?
Pacht a.
Er ist nicht himmlisch, irdisch ist er nicht,
Ihn sieht kein Aug', ihn keine Zunge spricht,
Nicht dies, nicht jenes, ist er, was da ist,
Was war, was wird. Durch ihn geworden ist,Was niemals war. Er ist das Werk, der MeisterDes Werks und seiner selbst. Anfang und Ende,Lebendige Jnwohnung sel'ger Geister!
Es brach' dies Herz, so es ihn nennen konnte!Staunt selbst euch an in seines Frühlings Milde,Ihr Ebenbilder von des Gottes Bilde.
Ja, wenn das Werk den Meister je durchdränge,Zum Meister selbst das Werk sich auch erschwänge;Den Engel, den ich zu dir will geleiten,
Nimm Tetka unter deine Dienerinnen;
Sie wird, gleich einer Rose unter Linnen,
Der Weisheit Duft dir im Gemach verbreiten!
Tetka.
In einem Tage reifet nicht die Frucht,
Am Haus des Himmels baut die Ewigkeit,
Wer im Gerüste schon den Himmel sucht,
Wird leicht, so allzu schnelle es die ZeitHerniederreißt, von seiner Last erschlagen.
So fährt dem Lichte fluchend Mancher hin,
Wird nicht die Nacht behutsam abgetragen.Gewöhnung will zur Wahrheit selbst der Sinn,Das Plötzliche zerstört sich selbst in Schmerzen,
Des Heiles Prüfung ziemet edlen Herzen;