332
Sein Hier, sein Dort ist grenzlos, ungestadet,Sein Je, sein Immer bahnlos, ungepfadet!Lobsingen will ich ihm mein Lebelang,
Und meine Stimme soll ihm laut erschallen,
Bis alle Götzen der Gottlosen fallen,
Halleluja vom Anf- bis Untergang!
Huliatsuta.
Und wer ist gottlos?
T r i n i t a s.
Der, der an den Tod
Die Hoffnung hängt, und stehet in der NothZum Götzen, der sich selbst nicht helfen kann.
Es rüstet sich sein Holz der ZimmermannZu nützlichem Geräth auf manche Weise,
Und kochet bei den Spänen sich die Speise;
Das Krumme, Äst'ge aber sucht er aus,
Und schnitzt in müß'ger Zeit ein Bild daraus,Die Risse und die Lücken er verstreicht,
Malt bunt es an, daß sich kein Tadel zeigt,Macht ihm ein Häuslein, heftet's an die Wand,Daß es nicht falle, mit dem Eisenband;
Denn hilflos bleibet, wie die andern Klötze,
Zu dem er betet, der unmächt'ge Götze.
Das böse Bild ist so des Fluches werth,
Wie der, der es geschnitzt, und es verehrt.
Es sind vom Anfang her die Götzen nicht,
Das Endliche vor meinem Herrn zerbricht;
Es ist vollkommene Gerechtigkeit,
Zu wissen seine^ Macht und Herrlichkeit.
Erkennen dich, o Herr, ist in der ZeitDie Wurzel der lebend'gen Ewigkeit!