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D r u h » n.
Er naht, er naht, seht ihm das Roß sich neigen,
Beugt eure Knie, denn dies ist das Zeichen.
T >i o I> o l.
Gesandte sind wir, zu dir ausgegangen,
Libussa und das Volk heißt dich zu eilen,
Die Krone, die die Götter dir ertheilen,
Dir selbst und deinen Kindern zu empfangen.
PriINisIa II s.
Nicht spottet mein, nennt mich nicht euren Herrn,
Bedenkt, die milde Frucht hat bittren Kern.
Die Jungfrau schläft, die hier mein Mantel deckt,
Als Löwin wacht sie auf, so ihr sie neckt.
O r >i h a n.
Herzog, spann aus den Pflug, folg uns zum Thron.
Priinisla u,s.
Nicht länger treibt mit mir so schnöden Hohn,
Das Salz in meiner Hand würzt mir mein Brod,
Was sind mir alle Scheffel Böhcims Noth!
C h o Ii o l.
Kämst du, o Herr, jetzt aus der Mutter SchooßAls eines Königs Sohn zum Tageslicht,
So wärst du Herr, und wundertest dich nicht,
Die Scheffel schienen dir ein Salzfaß bloß.
Folg uns, o Herr, verstehe deinen Stern,
Nicht länger lasse Böheim ohne Herrn!
P r i m i s l a u s.
So seid beschämt, wißt, dem Erfinder schonHab ich vergeben euren frechen Hohn.
Ihr kommt zu spät, tritt, Werschowetz, heraus!
(Er öffnct die Thüre.)