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Auf solchen Lebensgipfeln steh ich gern,
Auf solcher Schneide ist die Aussicht frei,
Diesseits und jenseits lauert Sclaverei.
O rufet nicht, noch athm' ich ohne Herrn!
D r u h a n.
Borahnend warf den Mantel er zur Erde.
(Er hebt den Mantel auf.)
Was ist dies? Wlasta hier mit blut'gem Schwerdte!
Sie raste, als Libüssa ihn genannt,
Wär also einer Liebenden Geberde,
Ich glaubte sie in diesen Mann entbrannt.
C h o b o l.
Ein gutes Zeichen, daß wir so sie trafen,
Ihm unter'm Mantel wird der Hochmuth schlafen.
(Wlasta bewegt sich.)
Drul, an.
Ich decke sie, es ist ihr nicht zu trau'n,
Sprichst du vom Wolf, so blickt er durch den Zaun.
Erstcr Slnoe.
Jetzt hat er seine Furche schon vollendet,
Ruft ihn, eh' er den Pflug zur zweiten wendet.
D r » >, a n (ruft).
Liebling der Götter, Chechen Herzog, schließeDein Tagewerk und höre unsre Grüße!
Chobol.
Mit Lächeln schüttelt er das braune Haar,
Und Pflüget weiter, rufe, ganze Schaar!
Die Männer alle.
Heil dir, o Primislaus, preiswürd'ger Mann!
Verlast' den Pflug, spann deine Stiere aus,
Besteig dies Roß, leg Ehrenkleider an,
Heil dir, o Herzog, Heil dir, Primislaus!
(Primislaus Nahtsich, das Roß fällt auf die Knie, so auch dieMänner.)
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