Ein Mäßlein Hafer und ein Bündlein HeuFrißt wohl ein Roß so leicht, als ihr getreuBezahlte Namen durch die Lüfte schreit.
So einer dieser Männer um mich freit, ^
Will einen Fürsprech ich ihm erst erwählen:
Des Freiers Gaben vor Mir aufzuzählen,
Wirb für den Werschowetz nun, Domaslaus!
Dom as l aus.
So du befiehlst, streich ich ihn hier heraus.
Werschowetz.
Heraus, heraus? er strich mich eher aus.
Libussa.
Warum, Zemann? du thust ihm auch desgleichen,Was er dir reicht, wirst du ihm wieder reichen.
Wer sein nicht mächtig, wird nie Andrer mächtig,Drum seid in gegenseit'gem Lob bedächtig;
Dem Jeglichen bewahre ich sein Recht:
Wer um ein Haar des Andern Preis erhöht,
Ein Ständchen nur vom Werth des Andern schmäht,Den macht Libussa zu des Andern Knecbt.
Nun Domaslaus, treulich beschreibend schätz,
Den mir das Volk erwählt, den Werschowetz.
Damast aus.
Der Helden Neid, das Sclbstvertrau'n der Krieger,Leicht wie dem Leib die Seel' ist ihm der Panzer,Am Ziel der Ruhmbahn nie gebeugter SiegerIst er der Schicksalsmächte Lanzenpflanzer.
Seht, wie gestirnt das bunte Fell dem Tieger! ss)Der Sterne Will' ist nicht am Himmel ganzer,
Als an dem Kriegsschmuck seines Leibs zu lesen.Wem er gezürnt hat, der wird nie genesen,