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6 (1852) Die Gruendung Prags
Entstehung
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211
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Mcrfchawch.

Der Feinde Wuth hat unsern Kampf verkürzt,

Die nicht zerstreut, die wir zermalmet haben.

Nicht wie der Sturm sind wir auf sie gestürzt,

Nein, wie ein Fels von Schwerdtern untergraben.

Fib ussa.

Seid mir vor allen Männern hochgeehrt,

Die Waffen theilet würd'gen Kriegern aus,

Die Fahnen schmücken eurer Fürstin Haus.

(Sie tritt in die Halle.)

Heil dir, mein Volk, das siegreich mir gekehrt,

Zieht freudig heim, ich segne euren Herd.

Ihr Mägdlein, traget in's Gemach die Wunden,

Durch Kascha's Pflege sollen sie gesunden!

Dlts Heer.

Heil dir, Libussa!

Geschrei -er Verwundeten.

Weg, laßt uns, ihr Dirnen!Libussa.

Wer tobet so?

Domasl a u s.

Die wunden Krieger zürnen!

V> crscho w e h.

Nicht lassen sie sich von den Weibern tragen,

Die kaum mit schnöden Worten sie geschlagen.

Libussa.

So tragt sie selbst, ich kenne deine Klagen.

Doch in des Tages siegcrfülltem LaufGebt kleinen Streit um meinetwillen auf!

(Verwundete werden durch die Seitenthüren getragen! MaschaTetka und Biwog folgen.)

Wcrschowch.

Erlaube, Fürstin, daß wir dich verlassen.

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