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Mlasta
Die Hochzeitsfackeln dir am Herzen brannten.
Stratka.
Bist du gebrannt, so hast du überstanden.
Nicht falte mehr die Stirn in Liebeszorn.
Heraus mit aller Klage, zieh den DornDer Löwin aus dem Fuß, stampf rüstig auf,
Laß allen deinen Wünschen freien Lauf!
Ein frischer Trunk, ein tiefer frischer SchreiMacht dir die Brust, das ganze Leben frei,
Heihussa, freie Mägdlein der Libussa!
(Sie reicht Scharka da» Horn. sie trinkt unter Tromp.elcnklang.)Dir Mägdlein.
Heihussa, freie Mägdlein der Libufsa!
Scharka.
Dank, Dank dir, 'Stratka! ich bin wieder frei:
Der Trunk, der Schrei war gute Arzenei.
Und ginge jetzt der Hochzeitreihen los,
Ich legte nicht die Hände in den Schooß.
Wie du, wollt ich die Füße kräftig heben,
Nach meinem Takte müßt der Saal erbeben;
Nun muß sie ganz vom Herzen mir, die Last.
(Sie schlicht mit der Faust gegen ihren Brustharnisch.)
Heraus aus meiner Brust, du trüber Gast!
Hört meine Schmach, euch Dirnen sag ich laut,
In Luft hab ich ein Liebesschloß gebaut.
Den starken Biwog liebt ich lange schon,
Da gestern mit dem Eber vor dem ThronEr männlich widerstand des Nozhon's Hohn,
Wuchs mir das Herz, es war recht zum Erbarmen!
Zum Lohn wollt vor dem Volk ich ihn umarmen.
O lachet mich nur aus, denkt meinen Stand,
Als Kascha ihm gereicht die Fürstenhand.
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