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Stratka
Auf! singet nun, laßt die Trompeten blasen.
Die Dirnen, die im Thale unten grasen,
Wir locken sie, und alle, die wir werben,
Wir lehren sie zu leben und zu sterben.
He, Scharka! träumst du auch? auf, singe vor!
Scharka.
Ich, singen? singe selbst, singt all im Chor,
Denn lieber, als jetzt singen möcht' ich weinen.
Wlast a.
So nimm dir erst von diesen EhrensteinenDen deinen weg, in einen Winkel schleichenMagst du mit ihm, ihn heulend zu erweichen.
Nie weine eine Magd hier an dem Ort,
Für Thränen lebt kein Aug' hier, und kein Wort!
StraIka.
Wie, weinen, Scharka? wahrlich, fluche lieber,
Ein tücht'ger Fluch heilt dir ein jedes Fieber!
Wlast a.
Hast auf der Hochzeit du zu viel getanzt?
Trankst du zu viel, hast du den Katzenjammer? va)
So geh und schlafe aus in deiner Kammer.
Scharka.
Das ist es nicht, ich trank, ich tanzte nicht.
SIratka.
Wie eine Hexe an die Wand gepflanzt,
Saßst du mit stummem, starrem Angesicht.
Die Fackel träufte glüh'nd auf deine Hand,
Du fühltest nichts.
Scharka-
Weil andres ich empfand.