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6 (1852) Die Gruendung Prags
Entstehung
Seite
164
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Wlasta.

Du hattest, arme Scharka, übles Nachsehn.

Stratka.

Was immer bester ist, als üble Nachwehn;

Den Göttern danke, so davon zn kommen7Hätt' Biwog dir erst deinen Schatz genommen,

Wie Wrsch an mir, hätt' er an dir gehandelt,

Znm frechen Jäger sich nach kurzen Wochen,

Zum armen Eber, Scharka, dich verwandelt,

Zum Preis der Andern dir den Hals gebrochen!

Sch arka.

Du redest wahr. Nun hab ich freie Wahl.Verachten will ich Alle auf ein Mal,

Und nehmen mir zur Freude eine Zahl.

Nun ist mir Einer Keiner, er alleinKonnt nur der Eine und der Einz'ge sein,

Den ich verlor, um Alle zu gewinnen.

Ich brauche keine Schlingen mehr zn spinnen,

Und auszulegen nach so bösen Hechten.

Die Lust mir wählt, macht Liebe mir zu Knechten.Zum Narren hatte uns der alte Brauch,

Am Feuer sitzend in dem hohen RauchDen Mann zu sehen, der uns ist bescheert:

Die Folge hat uns bitterlich belehrt.

Ktratk a.

Die Augen hat der Rauch uns gut gebeitzt,

Zum Weinen dich, zum Fluchen mich gereizt.

Scharka.

Es ist zum Lachen, All, die wir gesehen,Begegneten uns auch in jener Nacht;

Als Opferfeuer wir im Wald gemacht,

Sahn wir sie Alle zu der Wahl hingehen.