Nozhon.
Verzeihen, dir? ich dir? dem räud'gen Hunde,
Eh' schlüge ich euch beide todt zur Stunde.
Fi l>»ss a.
Sinnloser Mann, du mehrest deine Schuld,
Ich höre dich, er hört dich mit Geduld,
Du rasest, schmähest ihn, und schmähest mich,
Nun sag ich, schweig! sonst tret ich selbst gen dich.
Bei deiner Treue gen die Götter sage
Mir, Slawosch, was ist wahr in Rozhon's Klage?
Klawosch.
Den er gefährdet, heilig ist der Baum,
Mein Vater, Feld sich ebnend, ließ ihn stehen,
Aß, schlief und betete in seinem Raum,
Und will auch einst bei ihm zu Grabe gehen;
Denn aus der Eiche stieg zu ihm ein Traum,
Ein Weltgesicht, auch ich hab es gesehen,
Ja heilig, wundervoll ist diese Eiche,
Die Nachwelt lauscht und rauscht in ihrem Reiche!Geschwätzig, da sie nachbarlich einst pflügen,
Erzählt mein Vater Rozhon sein Gesicht,
Und welche Früchte diese Zweige trügen;
Doch dieser frevelt, ehrt die Götter nicht,
Lacht meines Vaters, straft ihn schimpfend Lügen,Der als ein Greis zu ihm ermahnend spricht,
Und er, auf daß er seine Bosheit zeige,
Treibt nächtlich einen Nagel in die Eiche.
Seit jener Unthat ist der Streit entstanden.
Lilnissa.
Rozhon, wirst du noch immer nicht zu Schanden?Triebst du den Nagel in des Slawosch's Eiche?