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6 (1852) Die Gruendung Prags
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DomnsIaus.

So sündhaft, als Libuffa redet, legen

Wir nicht die Hände an den Zweig der Eiche,

Schon unsrer Vater Schild muß uns bewegen,

Vereinet diesem jungen WeiberreicheIn seinen bösen Früchten vorzugreifen,

Die jenen Winterapfeln ich vergleiche,

Die grün gebrochen auf dem Strohe reifen.

Es wird das Reich, das spröd als Mägdlein lacht.

Wird es nicht mild als Weib zu Bett gebracht,

Als eine alte Jungfrau sauer keifen.

Die Männer sollen ewig dem lvbsingen,

Dem es gelingt, Libussen zu erringen.

Wcrschowch.

So gleichnißweise wärst du auf der Spur,

Wie Kronen man gleich sauren Apfeln rafft.

Galläpfel aber bringt die Eiche nur,

Der Fliege Stachel nährt die herbe Kraft,

Libuffa nährt der Dirnen Unnatur.

Mir wächst zum bittern Ernst die Leidenschaft,

Die wie ein junges Roß ich leicht getragen,

Fühl treibend ich mit Sporn und Geißel schlagen.Dreifacher Sporn treibt mich nach diesem Weib,

Der Liebe Sporn nach ihrem stolzen Leib,

Der Ehre Sporn nach dieses Landes Krone,

Des Heiles Sporn, daß hier kein Weib mehr throne.

Wer sie erringt, der sei dem Andern werth.

(Reicht ihm die Hand.)D 0 maelaus (schlägt ein).

Wer sie erringt, den hat das Glück geehrt.