Druckschrift 
6 (1852) Die Gruendung Prags
Entstehung
Seite
117
Einzelbild herunterladen
 

Wcrschoweh.

Daß Säg' und Beil nicht von einander weiche,

Laß, was der Vater dunkler Trieb versucht,

Uns sehend nun vollenden. Bei der EicheWard ihnen, uns bei diesem Stein geflucht.

Damast n n s.

Weg mit dem Denkmal aus dem Wciberreiche!

(Sie werfen die Steine auS einander.)Die Steine sind von ungeheurer Wucht,

Wer glaubte, daß die Mägdlein sie gehoben,

Ein jeder wäre Last für einen Wagen.

Werslhowc h.

Bestimmt, das Joch, den Mann, das Kind zu tragen,

Ist solche Kraft in ihnen nur zu loben.

Wer von uns soll Libussen's Stein bewegen?

Doinnslau s.

Lass' uns vereint die Hände an ihn legen.

(Sie erheben den Stein, lassen ihn fallen, und greifen zugleich nachdem Ring in dem Tnchlein.)

Nun sage, Werschowetz, waS soll dies sein?

Wcrschouich-

Libussen's Ring und Schleier, Wlasta's Blut!

Dl> INaslan s.

Ich frage, was dies ist, daß wir den SteinZugleich hinwarfen, und mit gleicher WuthDen Ring ergriffen, den so fest wir halten.

Wcrschoweh.

Ein Ringen ist's, du willst ihn mir entreißen.

Domaslans.

Eh' ich ihn lasse, mußt du mich zerspalten.

M crsch c> NI ch.

Es schließt sich meine Faust wie Stahl und Eisen.