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Den Männern Fluch! O rase, Sturm, und schwelleDer Zeit die Segel, daß an dieser Stelle,
An diesem Steine das treulos bemannteWeltschiff in rettungslose Trümmer strande.
Stürz' in die Flügel, Sturm, den Lösen DrachenUnd treib sie in der Rache offnen Rachen,
Fluch ihnen, rase, Sturm, ich rase nicht —
Es wächst die Zeit, die unsre Fesseln bricht,
Die Zügel legt sie in der Frauen Hand,
Die jetzt so schmählich in den Pflug gespannt!
Der schwarze Stein, der meinem Herzen gleicht,
Das fortan keine Thräne mehr erweicht,
In dem die durst'ge Rache hart und kaltDie dunklen Niescnfäuste zitternd ballt,
Er gebe meinem Fluch Gewicht, Gewalt!
(Sie legt einen schwarzen Fcksblock auf das Denkmal, es donnert inder Ferne, Ziack legt einen Haufen Kräuter zu Libusscn'sFüßen.)
Fibttss a (mit frommem Ernste).
Weh dir! die Götter murren deinem Fluche!
O reißt, ihr Stürme, die im Haine rauschen,
Der Dirne Nothwort aus dem finstern BucheDer Untcrird'schen, die den Flüchen lauschen!
Der Goldring, der hier ruht im blut'gen Tuche,
Mög' ihren Fluch mit gutem Segen tauschen.
Die Götter hüten, Stratka, deine Stärke,
Ich werde richten über deine Werke,
Wie du erziehst die Seele, wird sie bleibenDein Hausgenoß, du kannst sie nicht vertreiben.
Reicht mir den Meth, trink ab, unschuld'ger Mund,
(Ziack, der ihr das Trinlborn reichte, trinkt ab.)
Seid uns versöhnt, ihr in der Tiefe Grund.
(Die trinkt, und gießt den Rest auf den Siegstcln.)
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VI.