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Stratka (mit stcigendcm Schmerz).
So weint um Herrlichkeit, mich hat erschlagen,
Der mir der Liebste war, ein gift'ger Drache.
Der armen Lieb', dem armen Sieg zur RacheMuß ich Elende dem Geschlecht entsagen.
Kein Weib mehr bin ich, jene war ein Weib,
Die schwach vertraute eines Mannes Schwur.
Versteine, Herz, verwilde, zarter Leib,
Zerrissen ist mein Band mit der Natur!
Fi hussa.
Halt ein, o Jungfrau, reiz' den Himmel nicht!
Strntka (heftiger).
Verflucht sei Jeder, dem ein Bart entspringt!
Der dir, der mir, der einer andern MagdMit Schmeichelreden böse Fesseln schlingt,
Und fleht, und drängt, und schlingt, und schwört und klagt,Bis er ihr löst den Gürtel ihrer Zucht,
Daß sie, gebunden mit des Schooßes FruchtAn seinen Herd, die Sclavin ekler Lust,
Des Elends Lastthier, seines Hofes Besen,
Dem Kind verzweifelnd flucht an müder Brust,
Die herrlich, frei und selig sonst gewesen.
(Ez erhebt sich ein Sturm.)
Libussa.
Die Götter zürnen, Stratka, halte ein!
Strntka (in höchster Leidenschaft).
O rase, Sturm, ich kenn dich, Angstgeselle!
Der mir gepeitscht des Blutes ruh'ge Welle,
Bis der Elende seinen Zweck erzielt,
Du bist es, der mit schwüler Angst mich drängte,
Daß ich mich an des Mannes Hals erhängte,
Du bist es, der mit den Erhängten spielt!