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Es blicket und sinket und stirbt; und den SaumDes Sternenmantels der Nacht hebt der Traum,
Und spiegelt mit zerrissenen Bildern uns an.
O sei uns wundervoll, du heiliger Wahn!
(Sie legt sich auf den Rücken und entschläft.)Lwratka l>e!se hervortretend).
Bald reißt der Hahn mit sichelförm'gem SchreiIns Herz der Nacht, und bricht die Zauberei.
Jetzt muß es sein, eh' noch der graue SaumDes Himmels sich in Gluth des Safrans taucht,
Eh' Morgenluft in Thau und Duft dem TraumDie zauberischen Larven noch zerhaucht.
O Kikimora, Traumgott, steh mir bei! 27)
Schon in Triglawas deiner Mutter SchooßTriebst ungeboren du Vcrräthcrei.
Ihr ward das Herz in Liebessehnsucht groß,
Und mit dem Monde ihre Wühlerei
Gabst ihrem Herrn, dem finstern Tschart, du bloß.
Da riß er zweifelnd, wer dein Vater sei,
Erzürnet dich aus ihrem Schooße los;
Sie fluchte dir, und gab dich vogelfrei,
Und zwischen Nacht und Tod siel dir dein Loos,
Gespenstisch Kind, iu's Reich der Zauberei.
Die Nacht des Himmels hast du losgerissen,
Verräther, von des Abgrunds Finsternissen,
Und zwischen beiden saugst du nun, Bastard,
Des Zwitters Brust, des Schlafs, der Amme ward.
Wie ein Vamphr trinkst du sein friedlich Blut,
Ihn mit des Traumes Heuchlerflügeln fächelnd,
Daß er sich reich und selig glaubt, und lächelndHinschifsct auf der goldnen Lügen Flut,