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6 (1852) Die Gruendung Prags
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Auch beißest du ihn Wohl mit schwarzem ZahnUnd jagst ihn athemlos den Fels hinan,

Wo unter ihm ein Chor von GeisterschwänenSein Sterblied singt auf bittrem Meer der Thränen.

Oft liegst du, Bleiklump, mit dem dummen AlpeAuf edler Brust, und schmutzst das Leben ein,

Schreckst Wachen mit dem glühgeaugten Kalbe,

Dreibein'gen Hasen, hagern Mutterschwein.

Mir selbst, Verruchter, mischt du in die SalbeOft deine mißgebornen Sudelei'n;

Doch kenn ich dich, zeigst du gleich nur das Halbe,

Zieh ich das Ganze doch zum Sonnenschein.

Nun lasse dich, eh' sich der Morgen falbe,

Auf diese Jungfrau'n nieder, spiele fein,

Der Tag wird deine Schelmerei der SchwalbeAuf ihres Liedes Gaukelfaden reihn.

Den Liebling opfre ich dir, die Fledermaus,

Den Zwischenträger, des Verraths Gespiel,

Wie dich stieß Maus und Vogel sie hinaus,

Daß nachtlos, taglos, sie zur Dämm'rung fiel.

(Sie wirft eine Fledermaus in die Gluth.)

Sie schlummern tief, die Apfel geb ich ihnen;

Der Dirnen Mummerei wird gut mir dienen,

Erwachen sie, so spreche ich: ich führteLel, Lado und die Huldinnen euch vor,

Weil eures Lebens Jahrestag dem ChorMit Festlichkeit zu grüßen wohl gebührte!

Doch schlafet nur, was mit geschlossueu AugenIhr sehen werdet, wird mir immer taugen!

(Sie rocht an der Thüre von Krok's Hütte.)

Hubaljuta als Lado mit den goldenen Aepfeln in der Hand, Mcnel-juba, G ii ta w i?p a, Wd o u i w cscli a , als die drei Huldinnen. Ziackals Lel treten aus der Hütte. Die Huldinnen begleiten Lado's Gesang mitden Harfen, sie treten um die schlummernden Füistcntöchtcr her. ^)