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2 (1837)
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barden an sie machen könnten, frei erklärt werden (Orstom tom.II. x. 419, 441). Die Lombarden mögen eS allerdings arg gemachthaben, (1b.. o. p. 419) wird in einem Urthcil angeführt, daßein Ritter (Wilh. v. Nabcurre) an zwei Lombarden (Couraustund Scnos) eine Summe v. 750 Flvrin verschrieben hätte, derauf die Evangelien geschworen hätte, denselben nur sechzigFlorin (darin» s I'enou) schuldig zu seyn. Besonders warenvier Gesellschaften (sooietstez Zosrsmporum, ^ngoissolorumso k'sletorum, et Idioms» le Lourguignon) berüchtigt, dieman zuweilen (OrOon. tom. III. x. 224 Sit. 7) auch nur dieyustre com^sgnie» nannte. Philip von Valois (Orclon. tom.II. x. 523) hatte dieselben nebst allen Jtaliänern (so omne,slios korense», tsm »oeietate» gusm singulsre» porsons»I,omlrsrclorum, Vtslioorum, Ultrsmontsnorum et sliorum^uorumoungue tisursriorum) bei dem Parlament verklagenlassen, nachdem er vorher alle ihre beweglichen und nnbcweg«liehen Güter nebst ihren Forderungen und den bei ihnen nie-dergelegtcn Pfändern mit Beschlag zu belegen befohlen hatte.Das Parlament erklärte sie auch durch ein Urthcil vom 6tenDccember 1347 für Wucherer, und alle ihre Güter als demKönig verfallen. Selbst das Vermögen derjenigen, derenProzesse noch schwebten, sollte diesem Urtheil gemäß biszur Entscheidung derselben im Sequester bleiben. Nun drängtesich bald eine Classe von Menschen, noch schändlicher alsjene Wucherer heran, welche entweder durch KöniglicheSchenkungen oder auf andere Weise Ansprüche auf diese ein-gezogenen Güter zu haben behaupteten, und sie auch hin undwieder ausgeliefert erhielten; so daß der König Iohan sich ge-nöthigt sah, gegen dieses Unwesen i. I. 1316 (Ordon. tom. Hlx. 523) eine besondere Verordnung zu erlassen. Noch ein ande-rer, für die Schuldner dieser Lombarden äußerst drückender Un-terschleif entstand durch folgenden Umstand. Alle activcn For-derungen der Lombarden, wovon die Kapitalsumme, so wie soeben erinnert worden, an den Königl. Schatz bezahlt werdenmußte, waren (Ordon. tom. III. p. 30 srt. 17) der KöniginBlanca, Gemahlin Philips von Valois geschenkt worden. Dieseließ nun alle solche Forderungen, mit Gewalt eintreibcn. Eswaren zur Schlichtung der Streitigkeiten zwischen den Wu