Druckschrift 
2 (1837)
Entstehung
Seite
882
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wo die Vorschriften fast für alle Sachen gemeinschaftlich sind.Als ergänzende Thcile derselben muß man noch ansehcn1) die schon im August 1737 verkündigte Verordnung überdie Evocationcn, und die Schlichtung der Conflicte; 2) dieVerordnung über das Verfahren, welches bei den besonder»aus dem Staatsrath gewählten Commissionen befolgt werdensoll: welche letztere mit der Dienstordnung des Staatsraths

selbst unter dem nämlichen Datum (den 28ten Juni 1738) er-schienen ist*).

,*) Alle diese Verordnungen zusammen sind, mit einem bestän-digen Commentar versehn, in einem eigenen Werk erschie-nen:Ilvglement cla Lonsoil piscecle 3 e l'expliestionclos 3 ik 1 eoe »8 srtiole« eompris elsn» ebaoan «los ebspi-tees; avee los koemules cier pioeellu,e 8 gu'on ^ 8 uit,et eellex äes ^r»el 8 oa jugemen 8 gui 8 ^ renäent äI>gi)8 1786. 4°" Auf dem Titel ist der Name des Verfassersnicht angegeben. Allein in der Zueignungsschrift au denSiegelbewäbrer Miromesnil nennt sich Tolozan (Staats-rath) als Verfasser oder vielmekr Herausgeber. In derVorrede sagt derselbe, daß der Kanzler D'Äguesseau seinenaltern Bruder und seinen zweiten Sohn H. v. Frcsnes,welche das Reglement clu oon8eiI selbst unter seiner Lei-tung verfaßt hatten, auch mit der Ausarbeitung diesesWerks beauftragt habe. Ihnen gesellte sich noch ein ande-rer Staatsrath Gilbert de Voisin, und später noch derHerausgeber Tolozan bei, wozu noch Turpin (Advokat beidem Staatsrath) kam. Nachdem das Werk noch mehrmalsnachgcsehn und verbessert worden, gab es endlich nach demTode des Kanzlers D'Äguesseau der Staatsrath Tolozanheraus. Diese Schrift, welche unfern Rheinische» Rechts-gelchrten minder bekannt zu seyn scheint, enthält ungemeinviel Lehrreiches, zwar besonders in Beziehung auf die älterc-aber auch auf die neuere Gerichtsverfassung. Henrion dePauscy (Oe I'gutorile suilie. en b'ranee Lk>gz>. XXlV8eot. X. p. 419) nennt sieonvrsge eommence 80U8 I08)eux ile l>1. Io Obsneeliei' O'^gue 88 esu, continue paru»e reunion <le ma»i 8 tegt 8 toe 8 eclsire» et tvimine pr>rÄ 1 . <le CoIvLgn, con 8 eillei' cl'etst inliniment reeomwsn-ilablv pge 8 S 8 Iumiel08 et 80n ex^eiienee." Wir wer-den in der Folge diese Schrift, auf die wir uns sehr häu-fig berufen, mit: L. 8 . i. II. (Oommeataire 8 ur le lle-Element (äu eon8eil^) anführcit.