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Schweden, von Spanien bis an den Ural, in Asien in demweiten Flachland von Sibirien bis an'S Vyrgcbirg der Ttschukt-schen und herab bis an die Steppen am Aralsee und amkaspischen Meere, und sogar am Irawadi ans der indochine-sischen Halbinsel, in Nord- und Südamerika, in den vereinig-ten Staaten, in Mexico, Peru, Quito, Brasilien, Paraguay >und Buenos-Ayrcs nachgcwicsc». Dürfen wir wohl zwei-feln, daß auch die uns noch unbekannten Strecken von Asien,und das fast unzugängliche Afrika einst Spuren jener Unge-heuern Catastrophe zeigen werden?
Beschaffenheit des Wassers der Fluth.
Wie das Wasser hereinbrach, auf welche Weise dje gewal-tige Hand Gottes die Brunnen der Tiefe und die Fenster desHimmels eröffncte, ist uns unbekannt; sehen wir doch vonso Vielem die Wirkung, ohne die Ursache zu errathen. DasWasser stand eine Zeit lang und verlief sich allmählig. Auchhievon haben wir Spuren; es entsteht nehmlich die Frage,war es süßes Wasser oder Scewasser, welches die Erdebedeckt hielt? Im allgemeinen kann man annchmcn, daßes süßcS Wasser war, welches die Thiere begrub, Land-und Süßwafferconchylien begleiten gewöhnlich die Gebeine indem Diluvium der Thaler, wie in den Höhlen- und Spal-tenbrckzicn.
Doch muß das Wasser eine Zcitlang ruhig darauf gestan-den haben, so daß Secthiere aus den nahe liegenden Mee-ren die Fluthen, welche die-Thaler und Berge bedeckten,durchwandern konnten. In der Grotte von Luuel-Vieil beiMontpellier wird in der Tiefe ein grusiger Sand getroffen,welcher Haifischzahne und Ucbcrbleibsel von Meeres- undFlußmuscheln enthält. Unmittelbar darüber, findet manein regelloses Haufwerk fossiler Gebeine von den Thicrender letzten Catastrophe, auch Neste von Meeresschildkröten,zugleich mit Hyänen, Löwen, Baren und andern Thicren.Backzähne von Elcphanten finden sich in einem Thale, wel-ches vom Fuß des Monte pulciano gegen das Val de Chianastößt, in dem festen Sand, den man in Italien wlo nemn,