Druckschrift 
2 (1831)
Entstehung
Seite
81
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und der nieerische Körper und fremde versteinerte Hölzer ent-hält. Nicht weit von Bologna, am Monte Pnlgnasco, fandCortest mit Elcphanten und Rhinozerosresten einen Cassha-lotkopf und fast das ganze Skelet einer Art Delphin. ZuSort im Departement clo81.anllS8, nicht weit von Dax, fandman, in einem meerischen Lager, Zahne und Knochen vomMastodon, mit Knochen von Delphinen und Zahnen zweierGattungen von Seefischen, vioclon und Netroclou. In Si-birien findet man öfters unter Lagern von meerischen Körpern,unter Schalthieren nnd Haiflschzähnen, Elephantcnknochcn.Ja die Knochen, welche Humboldt vom Mastadon auf derHochebene von Sata Fm de Bogota fand, sind von Seesalzdurchdrungen. Man sieht, daß die erwähnten Fundorte nichtsehr weit von dem jetzigen Meere liegen. Das gilt auchvon dem Fall, wo Tilcsins zwischen der Wolga undSwiaga, längs der Kama, die Knochen mit Meermnschelugemengt fand. Diese Gegend ist nicht weit von dem caspi-schen Meere gelegen, welches in früheren Zeiten mit demAralsee, mit dem schwarzen und asowschen Meere verbundengewesen zn fein scheint und wo man, nach mehreren Reisen-den, in den anliegenden Steppen viele Schalthicrreste findet.So ist eS auch mit dem großen Knochenlager im Arnothal,der obere Thcil desselben, der weiter vom Meere entferntliegt, enthalt nach mehreren Beobachtungen weniger Spurenvon Seethieren. Im untern Arnothal sind die Elephantcn-knochen häufiger von meerischen Körpern begleitet, denn hierfand Targioni öfters Mcermuschcln. Zuweilen sitzen auchConchylicn^ Korallen ans der Ordnung der Milleporen, undselbst Balemen fest darauf, welches beweist, daß die Knochenwenigstens eine Zeitlang auf dem Boden nnd vom Meereumspühlt lagen. Auf eine sehr interessante Weise reihen sichan diese Thatsachen jene neuerlich gemachten Beobachtungenüber die Kieslager, welche zusammengehänfte Massen vonMuschelbrnchstückcn, ja selbst vollständig erhalten, mit dem imheutigen Meere lebenden Arten vollkommen übereinstimmendeMuscheln enthalten. Diese Bänke finden sich auf Höhen,welche auch der höchste Stand des jetzigen Meeres nicht er-

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