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2 (1831)
Entstehung
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Beweis des plötzlichen Hereinbrechenö derSünd fluth.

Mit einem Male, plötzlich kam das Gewässer der Sünd-flnch. Hatte jener Naturforscher nur ein Phänomen erwo-gen, so würde er eingesehen haben, daß auch die Natur fürdie Plötzlichkeit der Katastrophe spricht, daß Thatsachcn vor-handen sind', welche eine solche successive Wärmeabnahmedurchaus nicht gestatten. Dieß sind jene im Eis eingefchlos-scnen Mammuthe, wie hätten diese mit Haut und Haar er-halten werden können, wenn sie nicht kurz nach dem Todeschnell, ehe sie in Fänlniß übergingen, in jene Eismasscn ent-geh nllt worden wären?

Höhe der Sündfluth.

Alle Berge unter dem ganzen Himmel wurden nach derSündfluth bedeckt, fünfzehn Ellen hoch ging das Wasser überdie Berge, welche unter Wasser gesetzt wurden. WenigThiere leben auf hohen Gebirgsketten, daher mußten auch dienicdern Gegenden vorzüglich von Resten erfüllt sein. Auf denschroff abfallenden, zerrissenen Alpcnketten konnten auch wederDiluvium, noch Gebeine lange liegen bleiben, ohne von denströmenden Gewässern herabgespühlt zu werden. Indeß ha-ben wir auch Spuren auf den höchsten Gebirgen. Das K»o-chcnlager von iVloswäon angu^ickens, welches Humboldt aufdem Plateau von Santa Fs de Bogota entdeckte, liegt 7200Fuß über der Meeresfläche, und Capitän Webb fand auf derHimalaya Kette Knochen in einer Höhe von 16,000 Fuß; siegehörten wicderkäuenden Thieren an, und waren bestimmtfossil, da sie innerlich mit Kalkspath ausgefüllt waren.

Allgemeinheit der Fluth.

Allgemein war die Fluth auf der Erde, alles starb, waslebendigen Odem hatte im Trockenen. Zwar noch nicht aufder ganzen Erde haben wir Spuren aufgefunden, aber den-noch ist das Diluvium, und sind die Thierüberreste in ganzEuropa, von der Südfpitze von Italien bis Schottland und