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Dritter Abschnitt.
Die MnLwickelMWMeSchirhte derMranWerteZr.
' Das geheinmißvolle Reich der Krankheiten gibt dem auf-merksamen Forscher reichen Stoff zur Beobachtung, er magnun die Bedeutung der Krankheit und ihr Vcrhaltniß zumMenschengeschlecht überhaupt ins Auge fassen, oder er magdie Gesetze ihrer organischen Entwickelung mit derjenigen an-derer Organismen, namentlich der niederen Pflanzen- undThierformen, vergleichen.
Für unsere Unrerjuchung mag es genügen, die Krankhei-ten in ihrem Verhältniß zur Geschichte und zur Erde zu be-trachten und na-chzuweisen, wie gewiße climalische Verhält-nisse und wie die Geaalt der Zeiten auf besondere WeiftKrankheiten umgestallen oder ganz neue Hervorrufen können,wahrend andere, wie alles Zeitliche, im Verlaufe von Jahr-hunderten von der Bühne verschwanden. Im Reiche derKrankheiten, wie in der Natur überhaupt, besteht ein Gesetz,das Gesetz der Formendifferenzirung, ein Auöeinaudergehendes Einfachen in ein Vielsaches; wir haben dasselbe be.eittin der Geschichte der physischen Entwickelung des Menschen-geschlcchts kennen gelernt und werden es hier in derschichte der Krankheiten wieder finden.
Eintheilung der Krankheiten.
Alle Krankheiten zerfallen in sporadische, endemische, epi-demische, contagivse und erbliche oder hereditäre. Die e Be-griffe hat schon die altere Krankheitslehre oder Nosologie >cst-gestellt. Sporadisch heißt eine Krankheit, welche bloß einzelnauftritt, nicht eine Mehrzahl von Individuen zu gleicher Zeitbefallt, wie z. B. im gewöhnlichen Falle die Lungcnentzün-