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scheu Verhältnisse können nur in ihrer Allgemeinheit und we-gen der Unmöglichkeit, sie völlig davon zn trennen, berück-sichtigt werden. Wir nehmen hier Prichard's treffliche Zu-sammenstellungen zum Leiter und reihen an dieselben die neue-ren Beobachtungen der Neisendcn an, da in unserer Zeit sästtäglich Wichtiges und Neues anS Licht gefördert wird.
Die Völker der alten Welt.
a) Bewohner Westasiens,
i) Semitische Völker.
Die Bewohner des alten Syriens, die Hebräer, die ara-bischen Stamme, sind durch eine eigene Sprachfamilie mit-einander verbunden. Die semitischen Sprachen, deren Wur-zeldialect, der aramäische, an dem Euphrat gesucht wird, undwelche unter sich daS Hebräische, Syrische, Chaldaische undArabische begreifen, bilden eine eigene Klaffe, die sehr ver-schieden vom Zndo-germanischen Sprachstamm ist, was dengrammatischen Bau anbclangt. Demohngcachtet gibt es eineMenge semitischer Wörter, welche in den indisch-europäischenSprachen wieder gefunden werden, so daß doch beide Sprach-familien ein Bindeglied haben und nicht so ganz von einan-der abgesondert dastehen. Die semitischen Nationen warendie ersten, welche sich der Buchstabenschrift bedienten; dennwenn auch den Phöniziern, chamitischcn Ursprungs, die ersteErfindung zugeschrieben wird, so gilt Ließ in so ferne gleich,>als beide Völker durch Land und Sprache nahe verbun-den waren.
Die Stammeltern aller semitischen Nationen bewohntendas Plateau von Armenien. Von hier ans stiegen sie inverschiedenen Nichtungen in die Ebenen herab, und folgtenden Strömen an die Küsten des persischen und arabischenGolfes und anS mittelländische Meer. Die Bewohner vonGroßmedien, die alten Elymäer, die Assyrier, die Ehaldäcr,welche, aus den Gebirgen zwischen Armenien und Adiabcne